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BEZIRK SCHEIBBS. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich appelliert an die Politik, den aktuellen Lockdown wie ursprünglich verkündet am 12. Dezember zu beenden. „Die Betriebe müssen am 13. Dezember öffnen“, fordert die Scheibbser Bezirksstellenobfrau Erika Pruckner mit Blick auf das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft.

Erika Pruckner, Bezirksstellenobfrau Scheibbs der Wirtschaftskammer Niederösterreich (Foto: Tanja Wagner)

„Bei der Verkündung des Lockdowns wurde zugesichert, dass unsere Betriebe am 13. Dezember wieder aufsperren werden“, erinnert die Scheibbser Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobfrau Erika Pruckner. „Dabei geht es nicht nur darum, das Versprechen zu halten, sondern auch, die für viele Betriebe umsatzstärkste Zeit zumindest teilweise zu retten - wir müssen am 13. Dezember wieder aufsperren!“, fordert Pruckner. „Die Wirtschaft trägt notwendige Sicherheitsmaßnahmen mit“, betont WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, hält aber auch fest: „Was sie nicht mehr mitträgt, ist ein längerer Lockdown.“ Erika Pruckner bekräftigt: „Die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wurden von unseren Unternehmen eingehalten, oft über das erforderliche Maß hinaus. Die Betriebe wurden wieder geschlossen, obwohl die Unternehmen nie der Ort waren, an dem sich das Virus verbreitet.“

 „Brauchen Planungssicherheit“

Der derzeitige bundesweite Lockdown kostet der österreichischen Wirtschaft zwischen 800 Millionen Euro und 1 Milliarde Euro pro Woche, das bedeutet für Niederösterreich 190 Millionen Euro. „Es kann nicht die Lösung sein, bis zur Durchimpfung, oder der Bekämpfung aller Mutationen immer wieder auf- und zuzusperren. Unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Planungssicherheit, denn sie wollen arbeiten“, so Pruckner. „Wir müssen öffnen - und das mit Sicherheit! Ein längerer Lockdown ist niemandem weiter zumutbar. Sicherheit steht natürlich weiterhin an oberster Stelle, aber das geht auch mit offenen Betrieben, wie wir die vergangenen Monate schon bewiesen haben“, so Pruckner abschließend.


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