Kathrin Röggla bei Lesung in Schlierbach zu Gast
SCHLIERBACH. Die 1971 in Salzburg geborene und nun in Berlin lebende Schriftstellerin Kathrin Röggla ist eine genaue Beobachterin, die jedoch nicht gerne psychologisiert. Sie erzählt in ihrem aktuellen Buch „Nachtsendung“ 42 Geschichten, die jeweils von Unheimlichem zu berichten wissen.

Gleich im ersten Text wartet eine Gruppe von Menschen bereits einige Zeit auf den Start eines Flugzeugs. Doch ohne Angabe von Gründen verzögert sich dieser. Desorientierung, Kommunikationsverlust, Digitalisierung, Risse in unserer Gegenwart thematisiert Röggla in politischen, sozialen und privaten Szenen.
„Alles, was Röggla erzählt, betrifft uns. In rhythmischer und variantenreicher Prosa, die mitunter auch komisch sein kann, erzählt sie von der Brüchigkeit des modernen Lebens“, weiß Friederike Zillner von den Veranstaltern der Lesung, den Literarischen Nahversorgern.
Beginn am Freitag, 31. März, im Bernardisaal des Stiftes Schlierbach ist um 20 Uhr. Zuvor kann man sich schon ab 19 Uhr bei Käse und Wein auf die Lesung einstimmen.
Lesung
Freitag, 31. März, ab 19 Uhr
Bernardisaal, Stift Schlierbach
Eintritt: 10 € / 4 € (Schüler, Lehrlinge, Studenten)


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