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SCHLIERBACH. Seit den Neunzigerjahren befindet sich der Sitz der Studia in der Spes-Zukunftsakademie in Schlierbach. Bei den Feierlichkeiten schaute man zurück und wagte einen Blick in die Zukunft.

Erik Händeler Erik Händeler sprach über die Zukunft unserer Arbeitswelt. Foto: Winkler-Ebner
Erik Händeler Erik Händeler sprach über die Zukunft unserer Arbeitswelt. Foto: Winkler-Ebner

„Die Studia ist das Fundament des Spes“, urteilte Johannes Brandl, Geschäftsführer des Schlierbacher Seminarhotels, in dessen Räumlichkeiten die Jubiläumsfeier stattfand. Gemeint war dies nicht nur in topographischer Hinsicht – immerhin befindet sich das Forschungszen­trum im Ergeschoss des Hauses. Brandl sprach vielmehr von einem „geistigen Fundament“ und verwies auf die enge Zusammenarbeit zwischen Spes und Studia.

Gesellschaftsstudien

Hans Millendorfer gründete 1969 die Studiengruppe, die sich seither mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen auseinandersetzt. Das Besondere an der Arbeitsweise der Studia ist für Mitarbeiter Stefan Kirchweger das Aufgreifen von Themen aus der Region. Momentan beschäftigt er sich mit öffentlichem Verkehr im ländlichen Raum. Seine Kollegin Hannah Politor untersucht das Projekt Essen auf Rädern.

Künftige Arbeitswelt

Zu den Gratulanten zählte auch der Wirtschaftsjournalist Erik Händeler. Aufbauend auf Überlegungen von Hans Millendorfer sprach er in seinem Vortrag „Die Geschichte der Zukunft“ über künftige Herausforderungen in unserer Arbeitswelt. Als Knackpunkt für wirtschaftlichen Erfolg sieht er die Organisation und den Austausch von Wissen in Unternehmen. „Schlechte Teamarbeit kostet Geld. In der heutigen Wissensgesellschaft macht Streitkultur den ökonomischen Unterschied aus“, so Händeler.


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