Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SCHLIERBACH. Seit 135 Jahren existiert die oberösterreichische Glasmalerei. Im Zweiten Weltkrieg kamen die wertvollen Gläser aus Schutz vor Luftangriffen nach Schlierbach, wo der Betrieb seit 1954 fortgeführt wird.

(V. l.) Kyra Kleinschmidt, Robert Geyer-Kubista, Inge Dick. Foto: Winkler-Ebner
  1 / 2   (V. l.) Kyra Kleinschmidt, Robert Geyer-Kubista, Inge Dick. Foto: Winkler-Ebner

In warmen Gelbtönen fällt das Licht durch die bunten Glasscheiben, die an einen Metallrahmen vor dem Fenster der Werkstatt angebracht sind. Fast lässt es einen vergessen, dass draußen dichter Nebel die Sonne verdeckt. „Das ist, was mir an der Arbeit mit Glas gefällt, dass man dabei auch mit Licht arbeitet“, sagt die Künstlerin Inge Dick. Die gebürtige Wienerin, die in Innerschwand am Mondsee lebt, arbeitet in Schlierbach gemeinsam mit der Glasbildnerin Kyra Kleinschmidt an einem Fenster für die Taufkapelle in der Pfarrkirche der bayerischen Stadt Aichach.

Zusammenarbeit mit Künstlern

Auf die Zusammenarbeit mit Künstlern legt Robert Geyer-Kubista, Leiter der Glasmalerei, viel Wert. „Gestern haben wir den Auftrag für die Friedhofsneugestaltung in Eberstallzell fertiggestellt. Die Entwürfe dazu stammen von der Nußbacher Künstlerin Lydia Wassner-Hauser“, erzählt Geyer-Kubista. Das Besondere an der Werkstätte in Schlierbach ist für ihn die Vielfalt an Techniken, die praktiziert werden: angefangen bei der traditionellen Bleiverglasung über Schmelztechnik bis hin zu Sieb- und Laserdruckverfahren. Der Geschäftsführer, der selbst in Schlierbach gelernt hat, ist stets auf der Suche nach Burschen und Mädchen, die im Beruf Kreativität und technisches Geschick verbinden wollen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden