Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SCHÖNAU. Auch wenn die alten Burgmauern tief verschneit sind: Die Tatkraft der Prandegger Burgvereins-Mitglieder liegt keineswegs im Winterschlaf. Jüngstes Vorhaben: 16 Gästebetten im alten Meierhof.
 

Mit einem Bettenlager im Meierhof erfüllt sich ein Wunsch vieler Wandergäste. Foto: Hermann Viehböck

Rechtzeitig zu Beginn der Wandersaison sollen Johannesweg-Pilger und alle anderen Gäste die Möglichkeit haben, die Nacht in einem einfachen Quartier in Prandegg zu verbringen. Möglich machen dies die Burgvereins-Mitglieder und Tavernen-Wirt Franz Leitner durch die Adaptierung von Räumen der Taverne im Meierhof. An fleißigen Händen bei der Umsetzung dieses Planes wird es dabei nicht fehlen, schließlich haben seit der Gründung des Burgvereins Prandegg 1996 insgesamt 490 Helfer schon 28.000 freiwillige Arbeitsstunden für die Erhaltung der Burgruine und die Erneuerung des Meierhofes sowie des Zehentstöckls mit dem Burgenmuseum (Führungen übrigens jederzeit möglich!) geleistet. „Alleine 2015 haben 114 Frauen und Männer rund 1000 Stunden für Prandegg gearbeitet“, zog Obmann Gottfried Viehböck jüngst bei der Jahreshauptversammlung stolz Bilanz. Zum Großteil entfielen diese Stunden auf den Bau eines Kalkbrennofens. Dieser wird heuer am 19. Juni beim Hollerblütenfest zum ersten Mal beheizt. Im Sommer wird Prandegg wieder Schauplatz der „klang.burg“ des Musikvereins Schönau. Daneben wälzt der Burgverein neue bauliche Pläne. Unter anderem soll eine Veranstaltungstenne entstehen und das Turmverlies nach Ideen von „Prandegg-Mastermind“ Dr. Dieter Eder authentisch ausgestattet werden. Eine Panoramakamera wird zusätzlich Lust auf einen nebelfreien Burgbesuch machen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden