Lebensqualität: L(i)ebenswertes Schönau
SCHÖNAU. Überschaubar und familiär, zugleich jedoch aufstrebend und wachsend: So stellt sich die Mühlviertler Alm-Gemeinde derzeit dar. Bürgermeister Herbert Haunschmied ist vor allem darauf stolz: „Das Klima im Ort, die zwischenmenschlichen Beziehungen, könnten nicht besser sein.“

„Natürlich gibt es manchmal Konflikte, aber es lässt sich fast immer alles ausreden“, ist der Bürgermeister froh über das gute Gesprächsklima. Dieses schlägt sich auch auf das Vereinswesen nieder: Fast 40 Zusammenschlüsse gibt es in Schönau, „und der Nachwuchs ist in allen Bereichen spürbar vorhanden – vom Musikverein bis zur Feuerwehr, vom Fußballteam bis zur Radlergruppe“, sagt Haunschmied.
Erste Wahl für Existenzgründung
Die Lebensqualität in der Gemeinde macht Schönau für viele junge Menschen und Familien zur ersten Wahl für die Existenzgründung. Von den 19 erst im Vorjahr erschlossenen Bauparzellen in der neuen Siedlung Dorfblick sind 18 bereits vergeben, auf den meisten Grundstücken wird sogar schon gebaut. „Zum Glück haben wir auch Erweiterungsflächen in Reserve, die bei Bedarf erschlossen werden können“, betont Herbert Haunschmied.
Wasser, ASZ, Einkaufsmarkt
Auch in Sachen Infrastruktur tut sich was: Die Wasserversorgung aus einer neuen Tiefenbohrung ist mit zwei neuen Hochbehältern und Ringleitungen auf absehbare Zeit sichergestellt. Schon im November soll das neue Altstoffsammelzentrum am Standort des ausgedienten Feuerwehrzeughauses den Betrieb aufnehmen. Das 780.000 Euro-Projekt bietet den Schönauern dann ausreichend Parkplätze für die Müllentsorgung.
Nahversorger: Entscheidung bis Jahresende
Priorität bei den infrastrukturellen Themen hat aber vor allem die Nahversorgung: Vorgesehen ist ein Einkaufsmarkt auf einer Fläche neben dem neuen Parkplatz, die Gespräche mit mehreren Marktketten laufen. Bis Jahresende soll die Entscheidung fallen, in welchem Supermarkt die Schönauer künftig einkaufen gehen.


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