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SCHÖRFLING. Evonik setzt an seinem Österreich-Standort in Schörfling auf Biomethan. Seit Anfang 2020 deckt das Spezialchemieunternehmen seinen jährlichen Bedarf an Gas zu 25 Prozent mit der Energie aus Biomasse und senkt damit die CO2-Emissionen signifikant.  

Evonik setzt am österreichischen Standort in Schörfling auf Biomethan und spart damit viel CO2. Foto: Evonik

Der Mix aus fossilem Erdgas und CO2-neutralem Biomethan wird hauptsächlich für Raum- und Prozessheizung genutzt. Dadurch reduziert das Spezialchemieunternehmen gleichzeitig seine aus dem Gasverbrauch resultierenden direkten Kohlendioxid-Emissionen um 25 Prozent. „Wir vermitteln den Nachhaltigkeitsgedanken stets unseren Kunden, indem wir ihnen fortschrittliche Technologien anbieten, die in deren Anwendungen Umweltvorteile bringen. Dieser Gedanke prägt selbstverständlich auch unser tägliches Handeln. Wir legen großen Wert darauf, unsere Produkte so umweltverträglich, sicher und effizient wie möglich zu produzieren“, sagt Jean-Marc Chassagne, Geschäftsführer der Evonik Fibres GmbH.

Innovation ist Programm

Mit innovativen Produkten und Technologielösungen aus Schörfling sorgt Evonik bereits seit vielen Jahren für saubere Luft und weniger Emissionen. Hochtemperaturbeständige P84® Fasern gelten weltweit als höchster Qualitätsstandard in Filtermedien zur Heißgasfiltration, die etwa in Zementwerken, Kraftwerken oder Abfallverbrennungsanlagen saure Rauchgase effizient aufreinigen. Die rund 130 Mitarbeiter in Schörfling entwickeln und produzieren Polyimid-basierte Fasern und Hohlfasermembranen für effiziente Filtrations- und Separationstechnologien zur Aufreinigung von Rauchgasen oder zur Aufbereitung von Biogas. In Lenzing wird das Ausgangsmaterial – der Hochleistungskunststoff Polyimid – hergestellt, der in Schörfling versponnen und weiterverarbeitet wird.


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