Junge Schwandnerin engagiert sich für Menschen in Tansania
SCHWAND/TANSANIA. Die 22-jährige gebürtige Schwandnerin Elisabeth Gohla unterstützt seit 2016 mehrere Hilfsprojekte in Tansania. Nach einem sechsmonatigen Aufenthalt in der Millionenstadt Dar es Salaam hat sie sich der Hilfe der Menschen vor Ort verschrieben.

Von klein auf haben die Eltern von Elisabeth Gohla aus Schwand ihr die Liebe für das Reisen mitgegeben. Auf der Suche nach einem Abenteuer und nach der großen Flüchtlingskrise 2015 entschied sie sich dazu, ein halbes Jahr nach Afrika zu gehen. Der Aufenthalt in der größten Stadt Tansanias, Dar es Salaam, 2016 änderte ihre Sicht auf das Leben. Sie arbeitete sechs Monate in einem Waisenhaus und lebte mit Afrikanern in einer Wohngemeinschaft. Seitdem setzt sie sich für Sozialprojekte ein und will die Menschen mit Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen. Momentan studiert Gohla Politik- und Kommunikationswissenschaften in München. So oft es ihr Studium und Geldbeutel erlauben, fliegt sie aber nach Tansania, um sich um ihre Hilfsprojekte zu kümmern.
Nachhaltige Entwicklung im Vordergrund
Dabei geht es vor allem um die nachhaltige Entwicklung der Bevölkerung. In einem von zwei aktuell laufenden Projekten mit dem Namen „Mulimuli“ kämpft Gohla mit ihren ehemaligen Mitbewohnern gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit. „Zusammen mit meinen einheimischen Freunden haben wir ein Hostel aufgebaut, geben verschiedene Workshops zum Beispiel zu kreativen Recyclingmethoden. Außerdem geben wir auf unserer Community Farm Menschen die Chance, neue Land- und Viehwirtschaftsprojekte zu verwirklichen.“
Crowdfundingkampagne
Damit die Vorhaben richtig umgesetzt werden können, hat die Gruppe zur Finanzierung eine Crowdfundingkampagne ins Leben gerufen. Unter https://wemakeit.com/projects/mulimuli-community-center kann man die Kampagne noch bis zum 20. Dezember unterstützen.


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