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SCHWEIGGERS. 20 Jahre Caritas Sozialstation für Betreuen und Pflegen zu Hause wurde mit einem Gottesdienst in Schweiggers gefeiert. Dabei spendete Pater Bernhard Prem auch die Krankensalbung.

  1 / 2   Bei der Feier 20 Jahre Caritas Sozialstation für Betreuen und Pflegen zu Hause in Schweiggers (v. l.): Vizebürgermeister Markus Pollack, Kirchberg, Pater Bernhard Prem, Vizebürgermeister Josef Schaden, Einsatzleiterin Nicole Steindl, Regionalleiter Erwin Silberbauer, Pflegeleiterin Helga Tersek, Bürgermeister Johann Hölzl, stv. Einsatzleiterin Sandra Leirer, Caritasdirektor Hannes Ziselsberger und Karl Enghauser, Caritas Bereichsleiter Pflege; Foto: Caritas / Karl Lahmer

Bei der anschließenden Feier dankte Bürgermeister Johann Hölzl (VP) den 24 Caritas Mitarbeitern in der mobilen Pflege – darunter auch zwei Männer – für die wertvolle Arbeit, „damit alte und kranke Menschen in Würde zu Hause den Lebensabend verbringen können.“

1400 Einsatzstunden im Monat

Zuständig ist die Sozialstation für die Gemeinden Schweiggers, Kirchberg am Walde, Hirschbach, Hoheneich, Waldenstein, Gmünd-Stadt und Schrems-Stadt. Unter der Leitung von Nicole Steindl und Stellvertreterin Sandra Leirer leistet das Caritas Team monatlich 1400 Einsatzstunden und betreut derzeit 80 pflegebedürftige Menschen.

Die Caritas der Diözese St. Pölten ist seit 40 Jahren in der Hauskrankenpflege aktiv. Vor 35 Jahren wurde die Einrichtung in Zwettl gegründet und vor 20 Jahren in die Sozialstationen Zwettl und Schweiggers geteilt. „Zuerst war der Sitz in Schweiggers, seit 2008 ist die Sozialstation im Haus der Raiffeisenbank in Kirchberg untergebracht“, berichtet Regionalleiter Erwin Silberbauer. Daher auch die Bezeichnung Schweiggers-Kirchberg.

Gewürdigt wurden von Erwin Silberbauer auch die früheren Einsatzleiterinnen sowie pensionierten Mitarbeiter der Aufbaujahre: Gisela Binder, Roswitha Weber, Jan Stocker und Elisabeth Pölzl.

„Dahoam ist dahoam“

Caritasdirektor Hannes Ziselsberger erinnerte an den Landpfarrer Vinzenz von Paul, der sich in Frankreich um arme und kranke Menschen gesorgt hat. Caritasdirektor Ziselsberger: „Heute, am 27. September hat Vinzenz von Paul Namenstag. Es ist wichtig, den alten und gebrechlichen Menschen in ihren Häusern und Wohnungen zu helfen, aber ihnen auch die Hand zu halten, so wie es bereits Vinzenz von Paul vor 400 Jahren getan hat.“

Pater Bernhard fasste es treffend in einem Satz zusammen: „Dahoam ist dahoam“.


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