Gelungene Premierenvorstellung vom "Da z'broch'ne Kruag"
SCHWERTBERG. Unter der Regie von Franz Rosenthaler hatte das Ensemble der Aiserbühne mit dem Klassiker von Heinrich von Kleist in einer Dialektversion von Christian Huber am 23. Februar Premiere.

Vor liebevoll detailreicher Kulisse gaben die Darsteller bei der Premiere vergangenen Freitag alles. Dorfrichter Adam, verkörpert von Josef Moser, könnte seinen Posten als Richter verlieren, da der strenge Gerichtsrat Gneißinger, gespielt von Walter Stamm, ihm auf die Finger schauen möchte und in Adams Amt nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Der Fall des zerbrochenen Kruges der Witwe Knollinger, die Annemarie Moser verkörpert, steht auf der Tagesordnung. Eben jene Sache, die der gute Adam unter den Teppich kehren möchte. Durch den originellen Einstieg mit einem Video schafft der Regisseur Franz Rosenthaler eine ganz eigene Stimmung, die die Zuseher fesselt. Nicht zu vergessen sind noch Andreas Buchmayer, der als Schreiber Lichtlein immer versucht, dem Richter aus der Patsche zu helfen, sowie Technik und Maske, die gewohnt gute Arbeit leisten. Premierenvorstellung. Alles in allem freuten sich die Schauspieler und das hervorragende Publikum über eine gelungene Vorstellung.
Weitere Termine
In diesem Sinne wird mit Hoffnung auf ein gut gelauntes Publikum bereits den nächsten Spielterminen entgegengefiebert. Diese sind der 2. und 3. März, jeweils 19.30 Uhr im Volksheim in Schwertberg. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Kartenpreis beträgt 16 Euro und ist im Kartenbüro Starzer und an der Abendkasse erhältlich.


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