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SCHWERTBERG. Das Demenz-Tageszentrum  der Volkshilfe, ,,A Mensch mecht i bleib'n“  gibt es nun schon seit dem Jahr 2006 und es war bei seiner Gründung ein Vorzeigemodell. Nun lässt es mit seinem musikalischen Zugang im wahrsten Sinne des Wortes „aufhorchen“.  

Im Tageszentrum wird stadiengerechtes Training bei Demenz angeboten. Foto: maf
Im Tageszentrum wird stadiengerechtes Training bei Demenz angeboten. Foto: maf

Demenz zählt zu den großen Leiden unserer älter werdenden Gesellschaft. Immer mehr Menschen gleiten in eine Erinnerungslosigkeit und sind stark betreuungsbedürftig. Und doch gibt es einen Bereich, in dem auch demente Menschen Erstaunliches leisten: Im Vergleich zu anderen Teilen des Gehirns bleibt ihr Langzeit-Musikgedächtnis erstaunlich lange intakt und funktionsfähig. Musik spricht die Gefühle an. Daher nutzen die Betreuer die Musik im Pflegealltag.

Erinnerungen werden wach

Ein altes Lied wird gesungen, fast alle kennen es – auch die, die unter Demenz leiden. Irgendetwas löst die Melodie in ihnen aus: Erinnerungen aus frühen Tagen tauchen auf. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie Demenzkranke auf Musik „aus ihrer Zeit“  reagieren“, wissen die Betreuerinnen Adelheid Amon und Rosemarie Radlmüller. „In unserem Zentrum werden die Gäste sinnvoll und nach ihrem entsprechenden Demenzstadium gefördert. Dazu setzen wir Musik ein. Musik weckt im Gehirn Gefühle und Erinnerungen.“ Das Betreuungsteam möchte nun bei einer Projektarbeit jedem Tagesgast einen Zugang zu „seiner“ Musik ermöglichen. „Vielleicht findet sich jemand, der uns MP3-Player sponsert, die wir individuell im Tageszentrum verwenden können.“ Weitere Informationen unter 0676/87344350. Auch veranstaltet das Team der Gesunden Gemeinde monatlich einen Stammtisch für pflegende Angehörige, damit sich diese untereinander austauschen können.


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