Neues Altstoffsammelzentrum soll doch in Poneggen gebaut werden
SCHWERTBERG. Am Mittwoch, 6. April, lud die Gemeinde Schwertberg die Bevölkerung ins Gasthaus Geirhofer, um dort erste Pläne für das neue Altstoffsammelzentrum zu präsentieren. In Kooperation mit den Gemeinden Ried in der Riedmark und Mauthausen soll dieses im Bereich der Firma Glas Lumetsberger etwa 100 Meter südlich des Poneggenbaches errichtet werden.

Seit Jahren wird in Schwertberg nach einem geeigneten Standort für ein neues Altstoffsammelzentrum gesucht. Auch in Poneggen wurde bereits vor ein paar Jahren ein Grundstück in Erwägung gezogen, allerdings weiter westlich. Weil die Anrainer gegen dieses Projekt Sturm liefen und auch die Nachbargemeinden ihre Unterstützung nicht zugesagt haben, wurde das Projekt wieder auf Eis gelegt. Jetzt soll es aber wirklich auch in die Umsetzung gehen. Beim Infoabend wurde von Bürgermeister Max Oberleitner zu einer Diskussion eingeladen. Der Baubeginn für das neue ASZ wäre bereits 2017 möglich.
Im Dialog mit den Bewohnern
„Schwertberg ist durch das viel zu kleine Altstoffsammelzentrum gezwungen, eine neue Lösung für ein ASZ zu finden. Das derzeitige ASI im Ortszentrum von Schwertberg entspricht nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit. Es ist viel zu wenig Platz, die Parkplatzsituation katastrophal – Container stehen im Freien, das Regenwasser muss bei der Müllentsorgung mitbezahlt werden und es ist durch den Platzmangel viel zu gefährlich“, so Bürgermeister Max Oberleitner.
Dem Ortschef ist vor allem wichtig, dass die betroffenen Anrainer von Anfang an ins Projekt eingebunden werden und alle Maßnahmen ergriffen werden, den Lärm bestmöglich einzudämmen. Das ASZ soll nur mittwochs, freitags und Samstag vormittags offen haben, außerhalb der Betriebszeiten ist das Areal geschlossen und es kann kein Müll entsorgt werden. Außerdem soll es ein elektronisches Schließsystem geben, damit LKW nur zu bestimmten Zeiten Container entladen dürfen. Das Gebäude schirmt das offene ASZ-Gelände von der Siedlung ab.
Anrainer befürchten Lärmbelastung
Einige Anrainer haben gestern Befürchtungen geäußert, dass der Verkehr rund um das neue ASZ auch auf den Nebenstraßen zunehmen wird und verkehrsberuhigende Maßnahmen erbeten. Der Bezirksabfallverband geht davon aus, dass pro Betriebstag rund 500 PKW und ein LKW das neue Altstoffsammelzentrum frequentieren werden.
„Hätten wir keinen Standort für ein neues ASZ gefunden, dann hätten wir den Betrieb des bisherigen Altstoffsammelzentrums spätestens in wenigen Jahren einstellen müssen“. so Oberleitner, der sich bei allen Fraktionen bedankte, dass sie hinter der präsentierten Lösung stehen.


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