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SCHWERTBERG. Die Bemühungen im Kampf gegen das drohende Hangwasser blieben von den Behörden des Landes OÖ und des Bundes nicht unbemerkt. „So wurde Schwertberg als eine von drei Gemeinden Oberösterreichs zum Pilot- und Forschungsprojekt „Rainman“ der EU auserkoren“, ist der Schwertberger Bürgermeister Max Oberleitner erfreut.

Unsere Steilhänge werden künftig wissenschaftlich genau unter die Lupe genommen, um geeignete Schutzmaßnahmen und Frühwarnsysteme entwickeln zu können. Foto: Max Oberleitner

Das Projekt bringt viele Vorteile für die Gemeinde: Alle bisherig getroffenen Schutzmaßnahmen werden in Schwertberg künftig von Fachexperten analysiert (ohne Kosten für die Gemeinde) und alle Risikozonen im Gemeindegebiet klar aufgezeigt. Außerdem sollen Frühwarnsysteme etabliert und weitere Maßnahmenbeispiele aus der Praxis als Lehrbeispiel für andere Gemeinden entwickelt werden. Finanziert wird das Projekt „Rainman“ bis 2020 aus Intereg Fördermittel der EU.

Schwertberg ist interessantes Forschungsobjekt

Stefan Achleitner von der Universität Innsbruck hat mit seinem Team bereits 2016 Beregnungsversuche in Schwertberg durchgeführt und festgestellt, dass in Schwertberg topographische und geologische Beschaffenheiten (die steilen Abhänge ins Machland, sowie ehmhaltige Böden auf kristallinem Untergrund) zu einer ungewöhnlichen Häufung von Katastrophen führen. Das macht Schwertberg als Forschungsobjekt interessant. Achleitner lobte aber auch die Aktivitäten des Bürgermeisters, da es kaum eine andere Gemeinde gibt, wo so viele Maßnahmen gegen Hangwasser geplant oder bereits umgesetzt wurden. 


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