Die Quetschwork Family bietet Reisen ins Kopfkino
SEITENSTETTEN. Die Katze ist aus dem Sack und der Wechsel vollzogen. Das Quartett der Quetschwork Family wird mit Markus Wolf und Jakob Steinkellner in der neuen Besetzung weiter musizieren.

„Wir freuen uns, euch nun das neue Gesicht oder besser gesagt, die neuen Gesichter der Quetschwork Family vorstellen zu können! Nach einer durchaus spannenden Zeit voller Ungewissheit, wie unsere Zukunft als Band aussehen könnte, sind wir sehr froh, mit Jakob Steinkellner an der Steirischen Harmonika und Markus (Max) Wolf am Kontrabass, zwei neue grandiose „Familienmitglieder“ gefunden zu haben! Gemeinsam wollen wir die Idee, die wir vor einiger Zeit mit Michaela und Lukas geboren haben, weiter hinaustragen und wachsen lassen.“ So lautet der Kommentar auf der Facebookseite der Quetschwork Family, wo auch kürzlich das Ausscheiden der beiden Gründungsmitglieder Michaela und Lukas Fürnschlief verkündet wurde. Die beiden Gründungsmitglieder hatten sich aus zeitlichen Gründen dazu entschlossen, das Bandprojekt zu verlassen.
Der neue Kontrabass
Einen Ersatz für die beiden Ausnahmemusiker zu finden, war sicher eine Herausforderung. „Max Wolf haben wir schon ewig gekannt und auch viel zusammen gesungen. Auch das Teamgefüge ist mit ihm stimmg“, erklärt Walter Sitz. „Max hat extra den Bass dafür gelernt, um die Position von Luki einnehmen zu können“, erklärt Walter weiter. „Seitdem spielt er den Kontrabass. Und er singt großartig“, schildert Walter weiter. Die Begeisterung für neue Arrangements mit seiner Frau Julia kann man an Walters Augen ablesen.
Der neue Steirische
Durch den Universitätsprofessor Alexander Maurer an der Bruckner Universität in Linz ist die Band dann auf Jakob Steinkellner gestoßen. „Er hat einen seiner besten Studenten empfohlen. Und nach dem ersten Treffen war klar: der wird´s“, erzählt Walter die schwierige Suche nach einem Ersatz für Michaela Fürnschlief, die die Steirische ganz virtuos beherrscht.Schon Mitte August hat die Suche nach den neuen Musikern begonnen. Darauf folgte dann wieder der Spaß an der Musik mit den neuen Bandmitgliedern. „Aus der Quetschwork Family ist jetzt ein wenig Patchwork entstanden“, scherzt Walter Sitz über die neue Konstellation, wo dann drei Männer mit Julia Sitz musizieren.
Walter und Julia Sitz haben mit ihrer fast einjährigen Tochter Emma auch einen neuen Lebensabschnitt neben der Musik begonnen. Große Auswirkungen auf die Musik hatte das aber nicht, da während ihrer Auftritte die Mutter von Julia als Babysitter aushilft. Während Julias Schwangerschaft ist die Nummer „Mei Mostviat´l“ entstanden, die eine musikalische Liebeserklärung an unsere Region ist. Walter Sitz vergleicht diese Liebeserklärung mit Nummern wie „New York“ von Frank Sinatra oder Alicia Keys, die ebenfalls ihre Heimat zum Inhalt ihrer Musik gemacht haben. „Es ist schade, wenn du gerne an einem Ort lebts, und das nicht sagen kannst“, bedauert Walter. „Es gibt viele schöne Plätze auf der Welt, aber der Platz den du Heimat nennen kannst, ist besonders wichtig.“ Er hält es für problematisch, wenn solche Aussagen politisiert werden. Er will mit solchen musikalischen Aussagen nur erzählen, dass es hier schön ist, und nicht in ein politsches Eck gestellt werden.
Neue CD „Kopfkino“
Im April 2018 soll die neue CD „Kopfkino präsentiert werden. 14 Nummern im bewährt buntem volksmusikalischem Stil mit weltmusikalischen Einschlag werden darauf zu finden sein. Man darf gespannt sein auf den „Zungenbrecher Walzer“ und die „Pompfüneberer-Damen“, die ihren Ursprung der Faszination von Walter für alte Wörter wiederspiegeln. Die Präsentation der CD soll am 13. April im Akku in Steyr und am 5. Mai im Schloss St. Peter/Au stattfinden.


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