Unterwegs im Zeichen des Friedens
SEITENSTETTEN. Der heurige Friedensmarsch führt in Stefan Matzenbergers engerer Heimat zu dessen markanten „Lebensstationen“

SEITENSTETTEN. Der seit 2010 alljährlich durchgeführte Friedensmarsch des Bildungszentrums St. Benedikt wird heuer aus gutem Grund am 31. August im Voralpenland des Mostviertels durchgeführt.
„Bergpredigtpazifist“ Stefan Matzenberger
Anlässlich des 100. Geburtstages des „Bergpredigtpazifisten“ Stefan Matzenberger startet die Wanderung in Matzenbergers Taufkirche St. Michael am Bruckbach. Stefan hat im Krieg sein Augenlicht verloren, danach Jus studiert und zwei Bücher geschrieben, als Friedensaktivist wurde er sogar viermal für den Friedens-Nobelpreis vorgeschlagen. Karl-Heinz Huber hat maßgeblich an der im Mai erschienenen Festschrift mitgeschrieben und wird als Wegbegleiter gemeinsam mit Peter Haberfehlner Wichtiges aus Matzenbergers Leben, vor allem aber über seine „Friedenslehre“ erzählen und zum Nachdenken anregen. Über den Rastberg führt der Weg von der Aussichtswarte Voralpenblick zum im Gemeindegebiet von Ertl gelegenen „Schindlmacherhaus“ im Stiftswald, wo Stefan geboren wurde, aufgewachsen ist und als Blinder seine Urlaube verbracht hat. Er ehelichte in der Kirche von Ertl eine Lehrerin, ebendort wird die Wandergruppe musikalisch von den „Urltalern“ empfangen werden. Von Ertl nach St. Michael wird auch ein Shuttle-Dienst angeboten; die Wanderung findet bei jeder Witterung statt.


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