Silvester-Knallerei bleibt in Sierning erlaubt
SIERNING. In der Marktgemeinde heißt es am 31. Dezember wieder „Krach, bumm, bäng“. Ein diskutiertes Verbot der Silvester-Knallerei fand im Gemeinderat keine Mehrheit.

Eine ordentliche Silvesterknallerei gehört für viele Menschen zum Jahreswechsel dazu wie der Mitternachtswalzer oder das Glas Sekt. Seit Jahren mehrt sich allerdings auch die Kritik gegen schön anzusehende Feuerwerke und vor allem die lauten Böller. „Diese sind eine enorme Lärmbelästigung für kleine Kinder, alte Menschen und Tiere. Dazu steigt die Belastung der Luft durch Feinstaub um das 10- bis 15-fache, eine Rauch-Nebelschwade über dem Ort und Atemwegsprobleme sind die Folgen“, sagt Martin Ettinger, Sprecher der Grünen in Sierning.
Keine Mehrheit
Seine Fraktion hatte in der letzten Gemeinderatssitzung einen Antrag mit dem Ziel gestellt, die Böllerei künftig zu verhindern. In Perg, Thalheim bei Wels oder Elixhausen gibt es die Verbote bereits, in der „plastikfreien und klimaneutralen“ Marktgemeinde Sierning fand sich keine politische Mehrheit dafür. „Scheinbar fehlt der Mut, eine eventuell unpopuläre Maßnahme vor einem Wahljahr zu setzen“, sagt Ettinger.


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