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Festakt und Ausstellung zum 75jährigen Stadtjubiläum

Madl Marianne, 02.03.2026 13:30

SIMBACH. Vor 75 Jahren wurde Simbach zur Stadt erhoben. Mit einem feierlichen Festakt im Rathaussaal und der anschließenden Eröffnung der Sonderausstellung im Heimatmuseum erinnerte man an diese besondere Würdigung

für die Patenstadt Passau gratulierte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (re) dem Simbacher Bürgermeister Klaus Schmid (Foto: Madl)

Es war ein Stelldichein der Bürgermeister von früher und heute. Altbürgermeister Richard Findl oblag die Festrede, nachdem der amtierende Bürgermeister Klaus Schmid die Ehrengäste begrüßt hatte. Darunter auch der ehemalige Bürgermeister Günther Wöhl und Johannes Waidbacher, Bürgermeister der Nachbarstadt. Ein besonderer Gruß galt aber vor allem Oberbürgermeister Jürgen Dupper aus Passau, die Dreiflüssestadt die als Patenstadt vor 75 Jahren die Simbacher in die Stadterhebung begleitet hatte. 

Auch Stadtpfarrer Joachim Steinfeld, Landrat Michael Fahmüller, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Pröckl und MdL Martin Wagle sowie ein Großteil des Stadtrats ließ es sich nicht nehmen mit dabei zu sein.

Geschichtlicher Rückblick

Richard Findl erinnerte zuerst an das Gesuch der damaligen Gemeinde Simbach, das am 18. April 1950 an die Regierung geschickt wurde. 8000 Einwohner hatte die Gemeinde zu diesem Zeitpunkt. Alle Kriterien sprachen für die Ernennung und so konnte bereits am 18. Januar 1951 bei einer Festsitzung des damaligen Stadtrats und unter Leitung von Bürgermeister Albert Seidl die Stadterhebungsurkunde durch Landrat Baron Freiherr Riederer von Paar überreicht werden. 

Die Menschen prägen die Stadt

Bürgermeister Klaus Schmid bemerkte, dass hinter den Zahlen vor allem Menschen die Geschichte(n) der Stadt geprägt haben - und das bereits seit der ersten urkundlichen Erwähnung von 927. Eines zeichnet Simbach besonders aus: der europäische Gedanke, der u. a. durch die Grenzlage geprägt ist und die Offenheit beweist ebenso wie mit den Partnerschaften in Italien und Großbritannien. Menschen, Unternehmen, Ehrenamtliche und Vereine prägen das Geschehen. „Wir alle gestalten unsere Zukunft gemeinsam“, so Schmid.

„Göd“ Jürgen Dupper gratuliert

Mit Augenzwinkern und Humor gratulierte schließlich Jürgen Dupper der Grenzstadt. „Simbach hat was aus sich gemacht“, freute sich der „Göd“ über die Entwicklung des „Patenkindes“ und hatte auch gleich noch ein Geschenk mit dabei - Batterien. Diese wurden bei der 50-Jahr-Feier bei  Geschenk einer Uhr nicht mitgeliefert, erinnerte Dupper. Noch mehr werden sich die Besucher im Heimatmuseum über das 100-l-Bier-Geschenk gefreut haben von der Passauer Brauerei.

Sonderausstellung bis 26. April

Nach weiteren Reden und Gratulationen ging es zum Heimatmuseum, wo bis 26. April eine Sonderausstellung mit vielen Fotos und Requisiten aus den vergangenen 75 Jahren unterhaltsam aufbereitet ist.

Beide Veranstaltungen wurden musikalisch vom Chor Vokalissimo begleitet.

Jeden Dienstag und Sonntag ist von 15-18 Uhr geöffnet


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