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Simbach erinnert mit Ausstellung, Konzert und Gottesdienst an Flutkatastrophe 2016

Madl Marianne, 29.05.2026 08:46

SIMBACH. Genau zehn Jahre ist es nun her, dass Simbach von den Fluten des Bachs, welcher der Stadt seinen Namen gibt, zerstört wurde. Zum Jahrestag erinnern mehrere Veranstaltungen an diese Naturkatastrophe.

Mit großer Gewalt zerstörte am 1. Juni 2016 eine Flutkatastrophe die Stadt Simbach (Foto: Madl)
Mit großer Gewalt zerstörte am 1. Juni 2016 eine Flutkatastrophe die Stadt Simbach (Foto: Madl)

Vom 29. Mai bis 2. August ist im Heimatmuseum Simbach eine Sonderausstellung zu sehen, die unter dem Titel „Simbacher erinnert sich, Simbach blickt nach vorn“ jeden Dienstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet hat.

Gezeigt werden nicht nur viele Fotos und Exponate des Geschehens, sondern auch die umfangreichen Bauarbeiten und Pläne für den Hochwasserschutz - also ein Blick in die Zukunft.

Begleitet wird die informative Ausstellung von einem zusätzlichen Rahmenprogramm. Bei der Vernissage am 29. Mai um 19 Uhr spielt La Musica und Woife Berger zum Einführungsvortrag. 

Der Seniorennachmittag ist am 9. Juni um 14.30 Uhr mit einer Sitzführung.

Musik und Kulinarik heißt es am 13. Juni beim Heimatmuseum. Hier erwartet die Besucher Musik mit La Musica und Kulinarik vom benachbarten „Salon A5 Tapas“.

Interessant dürfte sich auch der Sonntag, 21. Juni gestalten. Um 15 Uhr berichten die damaligen Helfer von ihren Erlebnissen. Bei allen Veranstaltungen wird ein reger Austausch der Erfahrungen und Erinnerungen erwartet.

Mozart-Requiem

Ein besonderes Highlight wird das Konzert am 31. Mai um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Marien. Der eigens gegründete Projektchor rund um den Vokalkreis mit ca. 80 Mitwirkenden sowie Orchester und Solisten bringt das Requiem von W. A. Mozart zur Aufführung. Der Eintritt dazu ist frei.

Gedenkgottesdienst

Kernstück der Gedenken ist am Montag, 1. Juni um 19 Uhr der Gedenkgottesdienst. An diesem Jahrestag zelebrieren Dekan Joachim Steinfeld und der evangelische Pfarrer Christian Muschler einen ökumenischen Gottesdienst. Auch dieser wird musikalisch untermalt. Der Chor Vokalissimo, sowie Orgel und Querflöte tragen passende Musikstücke bei. Landrat Martin Koppmann und Bürgermeister Klaus Schmid sind in den Gottesdienst mit eingebunden.


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