Klimaflohmarkt: Kost-nix-Raum und noch viel mehr
SPITAL AM PYHRN. „Wiederverwenden, wiederverwerten anstatt wegwerfen“, so lautet das Motto des Klimaflohmarktes des Vereins Lernviertel Pyhrn Priel.

„Durchschnittlich besitzen wir 12.000 Dinge, davon nutzen wir aber nur ein Drittel regelmäßig“, erzählt Aurelia Wiesinger vom Verein Lernviertel: „Zudem lagern wir viele Sachen, da wir sie zu gut finden, um sie zu entsorgen. Wir würden sie ja gern jemanden weitergeben, wenn wir nur wüssten, wer es brauchen könnte. Oftmals wird es am Ende doch weggeworfen. Dabei könnten Unmengen an Ressourcen gespart und die Umwelt geschont werden. Es braucht nur eine einfache Möglichkeit der Weitergabe. Dies haben wir mit unserem Projekt geschaffen.“
Kost-nix-Raum
„Es gibt viele Gründe, weshalb wir uns für die Umwelt einsetzen. Klima-, Tier- und Naturschutz, auch die Verantwortung für uns und kommende Generationen. Uns ist bewusst, dass es Veränderungen braucht. Diese können auch Spaß machen! Alles, leicht transportable kann während der Öffnungszeiten abgegeben werden und ebenso kann alles kostenfrei mitgenommen werden. Kleidung, Spielsachen, Bücher, Pflanzen, Lebensmittel, Hausrat, Deko, kleinere Elektrogeräte und unzählige Gebrauchsgegenstände finden so einen neuen Platz“, betont Aurelia Wiesinger. Der Klimaflohmarkt mit seinem Kost-nix-Raum hat mittwochs von 13 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Er befindet sich in der ehemaligen Sparkasse, Stiftsplatz 13 in Spital am Pyhrn.
Weiterbildungsangebote
Bereits im März wurden die Räume für Weiterbildungsangebote und Freizeitaktivitäten genutzt. Das wurde jedoch durch die Coronakrise unterbrochen. „Wir hoffen, bald wieder damit starten zu können. Dann soll es Vorträge, Kurse, Workshops, Arbeitsgruppen zu Gemeinschafts-, Gesundheits-, Sozial- und Umweltthemen geben. Man möchte sich treffen zum gemeinsamen Handarbeiten, kreativen Gestalten, um zu tanzen und sich zu bewegen, und vieles mehr. Es wird spannend, denn es liegen viele Ideen bereit. Längst ist aus einem Umweltprojekt ein Treffpunkt entstanden, zum Plaudern, Ideen austauschen und vernetzen“, erzählt Aurelia Wiesinger.


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