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SPITAL AM PYHRN. Der Arbeitsplatz von Johannes und Josef Kniewasser befindet sich auf den Dächern von Spital am Pyhrn und Umgebung. Die seit heuer ausgelernten Spengler verraten, was sie an diesem Beruf begeistert und welche Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte.

Johannes Kniewasser bei seiner Arbeit am Dach, Foto: Hannes Wieser
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Jeweils einen dritten Platz holten die Kniewasser-Brüder aus Spital am Pyhrn beim Bundeslehrlingswettbewerb 2019 – Johannes bei den Spenglern und Josef bei den Dachdeckern. Ihr berufliches Rüstzeug holten sie sich bei Hannes Wieser in Spital am Pyhrn. Für den Wettbewerb haben die Brüder viel geübt, denn das Niveau war sehr hoch. „Ich musste ein Walmdach mit Kamin in sechs Stunden fertigen. Zur Übung habe ich es bereits im Vorfeld schon siebenmal gebaut“, erzählt Johannes Kniewasser, der nach seiner Tischlerlehre noch einmal etwas anderes lernen und auch draußen arbeiten wollte. Deshalb entschied sich der 25-Jährige aus Spital am Pyhrn für die Spenglerlehre.

Vielseitiger Beruf

Ein Spengler kümmert sich um die Einfassungen, Verkleidungen und Dachrinnen. „Spengler ist ein vielseitiger Beruf – jedes Dach ist anders“, so Johannes Kniewasser, dem die Herausforderung am Beruf gefällt. „Über die Ausführung nachzudenken, damit das Dach am Ende dicht ist.“ Der 25-Jährige würde jedem diesen Lehrberuf weiterempfehlen.

Schwindelfrei und wetterfest

Was man dafür braucht? „Man muss schwindelfrei, wetterfest und geschickt sein“, so Johannes. Dem stimmt auch sein Bruder Josef zu. Der 20-Jährige absolvierte die Lehre zum Spengler und Dachdecker und weiß: „Man muss Kälte und Hitze aushalten und auch körperlich fit sein.“ Josef Kniewasser gefällt es, jemandem mit dem fertigen Dach eine Freude zu bereiten. Die Meisterprüfung wollen die beiden Brüder auch noch machen.


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