Kämpfen oder aufgeben? - wenn das Leben diese Frage stellt
ST. AGATHA. „Wenn ich lebe“ lautet der Titel des zweiten Buches von Katharina Ferihumer aus St. Agatha. Ihre Leidenschaft - Gedanken zu Papier zu bringen - legte den Grundstein für die Agathenserin, unter die Autoren zu gehen. Als wichtigste Inspirationsquelle bedient sich die 29-Jährige dabei in der Welt der Gefühle.

„Irgendwann holt sie dich ein. Sie packt dich, hält dich fest, lässt nicht mehr los. Die Vergangenheit. Es gibt Momente im Leben, da steht man vor einem Wendepunkt und man muss sich entscheiden, ob man kämpfen will oder aufgeben muss“ – schon der Text am Buchrücken des zweiten Werkes von Katharina Ferihumer spricht wohl einigen aus der Seele. Ausweglosigkeit, Verzweiflung, am Rande eines Abgrunds stehend oder in einem Gefühlschaos gefangen, stehen Menschen im Laufe ihres Lebens immer wieder vor scheinbar unüberwindbaren Hürden oder sind großen Herausforderungen ausgesetzt. Genau diese Lebenssituationen verpackte die Jungautorin in ihrem neuen Buch „Wenn ich lebe“ und konfrontiert den Leser damit mit dem wichtigsten Schatz eines jeden Einzelnen - dem Leben, mit all seinen Grausamkeiten und schönen Momenten. Die Geschichte des Buches dreht sich um Caitlin, die beschlossen hat aufzugeben und sich das Leben zu nehmen. Doch anstatt endlich frei zu sein, wacht sie in einer psychiatrischen Klinik auf. Jeder neue Tag wird zum Kampf, begleitet von Verzweiflung und Trauer. Dann trifft sie auf Ryan, der selbst ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Es seien Emotionen aller Art, die Katharina Ferihumer in einen Schreibfluss fallen lassen. „Es sind meistens Gefühle, die mich inspirieren, oder auch Lieder, die einen glücklich oder traurig machen. Meine Gedanken dazu muss ich dann einfach aufschreiben und verpacken“, erzählt die 29-Jährige. „Ich bin auch oft am Grübeln oder denke viel nach. Als ich mal nicht einschlafen konnte, mitten in der Nacht, stand ich auf und begann einfach drauflos zu schreiben.“ Dennoch hätten die Geschichten keinen Zusammenhang mit ihrem Leben. „Die Personen und Tatsachen sind frei erfunden. Aber gewisse Gefühle sind natürlich echt. Man braucht die Gefühle ja, um sich hineinversetzen zu können“, erzählt die Autorin.
Unerwartetes erwarten
Die Jungautorin liebt es in gewissen Maßen mit dem Leser zu spielen. Von Geschichten, die bereits nach kurzer Zeit das Ende verraten, hält sie nichts. „Die Leser sollen in meinen Büchern nicht erahnen können, wie es ausgeht“, so die Agathenserin, die als Neuankömmling unter den Autoren natürlich mit Herausforderungen zu kämpfen hat. „Es ist fast ein Lottogewinn bei einem Verlag unterzukommen. Schwierig ist auch die Titelsuche, diese hat beim zweiten Buch fast ein halbes Jahr gedauert und ernst genommen zu werden, das ist auch ein herausfordernder Faktor“, meint Katharina Ferihumer, für die es nun umso schöner ist bereits die zweite Publikation in Händen halten zu können.
Die Botschaft dahinter
Eine Botschaft an die Menschen weitergeben zu können, das sei für Katharina Ferihumer das Wichtigste. „Die Botschaft dahinter ist essentiell und, dass die Geschichte Sinn macht. Beim zweiten Buch dreht sich alles darum, ob man kämpfen oder aufgeben, sterben oder leben will, gibt man auf oder kämpft man weiter. Ich möchte die Menschen überraschen“, erklärt die 29-Jährige, die bereits an ihrem dritten Buch arbeitet: „Mein erstes Buch war eine Liebesgeschichte, beim zweiten Buch habe ich nun meine Nische gefunden und mein drittes Projekt wird ein Psychothriller, ich steigere mich“, sagt die Autorin schmunzelnd.Das Buch „Wenn ich lebe“ ist bei Amazon sowie bei Thalia in Grieskirchen erhältlich.


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