Lebenshilfe eröffnet „Florianer Laden“
ST. FLORIAN. Das ehemalige Postgebäude am Marktplatz wird wieder mit Leben gefüllt. Am Samstag, 25. Juli, öffnet der „Florianer Laden“, mit dem die Lebenshilfe erstmals im Handel auftritt, seine Tore. Dann wird auch das Geheimnis um das „Florianer Weckerl“ gelüftet.

Die Regale stehen, die ersten Produkte werden bereits eingeräumt, die Arbeitskleidung sitzt, der „Florianer Laden“ direkt am Marktplatz ist bereit für die Eröffnung. Herta Streicher, Andrea Gahleitner, Robert Winklmüller und Gerald Prock werden hier von Donnerstag bis Samstag Kunden betreuen. Die vier Klienten aus der Werkstätte der Lebenshilfe St. Florian haben eine neue Aufgabe gefunden und die Freude darüber ist beim Fototermin spürbar. „Wir können es kaum mehr erwarten“, lautete der einhellige Tenor. „Die Jobs wurden innerhalb der Lebenshilfe ausgeschrieben und schließlich die geeignetsten Bewerber ausgewählt“, erklärt Christoph Ebner, Leiter der Lebenshilfe-Werkstätte St. Florian. Unterstützt werden die Klienten von Anita Sengseis. Die 26-Jährige absolviert gerade ihre Ausbildung als Sozialbetreuerin und Behindertenbegleiterin und sammelte bereits Berufspraxis als Verkäuferin. Auch bei ihr ist die Vorfreude groß und auch die Bevölkerung sei ebenfalls schon sehr neugierig, wie sie erzählt: „Es schauen immer wieder Leute vorbei und erkundigen sich nach dem Fortschritt, die Rückmeldungen sind sehr positiv.“Die künftige Produktpalette wird vielfältig sein und zu 99 Prozent aus St. Florian stammen. „Wir möchten aber keine Konkurrenz zu anderen Geschäften am Marktplatz sein, sondern diesen weiter beleben“, betont Ebner. Deshalb gibt es beispielsweise nur ausgewählte Mehlspeisen und Brot, das es in der Bäckerei nicht gibt. „Es soll ein Miteinander sein.“ Der „Florianer Laden“ möchte mit Bonusleistungen wie Geschenkskörben, Bestellungen oder einem Trageservice zum Auto punkten. Dazu wird bei der Eröffnung am Samstag, 25. Juli, das Geheimnis gelüftet, was es mit dem Florianer Kistl und dem Florianer Weckerl auf sich hat – man darf sich überraschen lassen.


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