Beförderung zum Generalsekretär
ST. GEORGEN AM WALDE. Der bisherige Leiter der Forstfachschule Waidhofen/Ybbs Klaus Schachenhofer hat mit Anfang Mai die Geschäftsführung des neuen Dachverbandes „Jagd Österreich“ übernommen.

Schachenhofer leitet seit 1. Mai gemeinsam mit dem geschäftsführenden Landesjägermeister Ferdinand Gorton aus Kärnten die Geschäfte des Dachverbandes „Jagd Österreich“. Der Dachverband geht aus der bisherigen Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände hervor und vertritt die Interessen der rund 127.000 österreichischen Jäger auf nationaler und internationaler Ebene. Mit der Bestellung des neuen Generalsekretärs geht auch der Abschluss eines Organisationsentwicklungsprozesses einher. So verfügt die Interessenvertretung erstmals über eine eigenständige Struktur.
Jagd mit neuer Struktur
„Basis für diese neue Struktur und die engere Zusammenarbeit der neun Landesjagdverbände bildet die bereits vergangenes Jahr vorgestellte Dachmarke „Jagd Österreich“. Jetzt gilt es, die PS auf die Straße zu bringen und konkrete Projekte auf nationaler und internationaler Ebene umzusetzen. Mit der neu geschaffenen Struktur und vor allem der hervorragenden fachlichen Besetzung des Generalsekretariats haben wir jetzt die besten Voraussetzungen dafür“, sagt der geschäftsführende Landesjägermeister Ferdinand Gorton. „Als Generalsekretär und Leiter der Geschäftsstelle in Wien verstehe ich mich als Organisator und Koordinator der Interessen der Landesjagdverbände. Das betrifft vor allem auch den gemeinsamen Auftritt der Jagd in Österreich sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Leiten lasse ich mich dabei vom gesamtökologischen Gedanken, welcher vor allem der nicht-jagenden und urbanisierten Bevölkerung wieder verstärkt näher zu bringen ist“, so Generalsekretär Schachenhofer.
Zur Person
Der 40-Jährige kommt aus St. Georgen am Walde und war bis vor kurzem noch Direktor der Forstfachschule Waidhofen an der Ybbs. Dort hat er die Neustrukturierung des Berufs „Forstwart“ und schließlich die heuer im Herbst stattfindende Übersiedlung der Schule nach Traunkirchen begleitet. Er ist selbst begeisterter Jäger und war bereits als Kind sowie während seines Studiums als Ranger in Nationalparks aktiv.


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