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ST. GEORGEN/WALDE. An der NMS St. Georgen am Walde wurde erstmals ein spezielles Toter Winkel-Verkehrssicherheitstraining durchgeführt. Ziel ist es, künftig alle Schüler in Oberösterreich auf die Gefahr hinzuweisen, um dadurch weitere Unfälle zu vermeiden.  

Die Schüler können nun den Toten Winkel besser einschätzen. Foto: NMS St. Georgen am Walde
Die Schüler können nun den Toten Winkel besser einschätzen. Foto: NMS St. Georgen am Walde

Wer oder was ist der Tote Winkel? Wo befindet er sich? Und wie kann man sich davor schützen? Mit diesen und weiteren Fragen setzte sich kürzlich eine Klasse der NMS St. Georgen am Walde gemeinsam mit einer ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin auseinander. „Wir haben in den vergangenen Monaten ein Konzept entwickelt, um künftig alle oberösterreichischen Schüler der fünften bis neuen Schulstufe mit der Gefahr, die vom Toten Winkel ausgeht, vertraut zu machen. Eine Stunde dauert dieses Verkehrssicherheitsprogramm und es ist selbstverständlich altersgerecht aufgebaut“, erklärt die Leiterin der OÖAMTC-Verkehrssicherheit, Petra Riener.

Probedurchgang in der NMS St. Georgen am Walde

Unterstützt von der lokalen Freiwilligen Feuerwehr, die ein Löschfahrzeug zur Demonstration des Toten Winkels beisteuerte, wurde das Programm an den Schülern in mehreren Durchgängen geprobt. „Wir werden uns nun ein Feedback von den Lehrern sowie den Teilnehmern einholen, dieses bewerten und gegebenenfalls noch Anpassungen vornehmen. Im Frühjahr starten wir dann mit der flächendeckenden Umsetzung“, so Riener.

Toter Winkel hautnah

„Der Tote Winkel bei großen Fahrzeugen ist eine besondere Gefahr und Kinder können schwer einschätzen, wann sie sich im Toten Winkel eines Fahrzeuges befinden. Bei diesem ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogamm erleben die Kinder hautnah, wann sie sich in Gefahr befinden. Auch ein Blick vom Fahrersitz aus gehört dazu. Wir hoffen, dass weitere Unfälle durch diese Sensibilisierungsmaßnahmen vermieden werden“, erklärt ÖAMTC-Landesdirektor Harald Großauer.


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