Umgebaute Rotkreuz-Dienststelle eröffnet
ST. GEORGEN/GUSEN. Wenn eine Ortsstelle sich innerhalb von zehn Jahren an Mitarbeitern auf fast 280 Aktive verdoppelt und alleine in den vergangenen beiden Jahren 42 neue Helfer dazukommen, dann ist es leicht verständlich, dass diese schnell aus allen Nähten platzt.

Umso mehr, wenn immer mehr Aufgaben unseres Sozialsystems übernommen und in die tägliche Arbeit integriert werden müssen. Ein Um- und Ausbau war daher nur 14 Jahre nach dem Einzug im St. Georgener Einsatzzentrum mehr als notwendig.
Mit zahlreichen Ehrengästen wurde das umgebaute Rotkreuz-Zentrum vergangene Woche feierlich eröffnet. Für die Mitarbeiter stellt der Festakt einen Meilenstein in der Dienststellengeschichte dar. „Die neuen Räumlichkeiten motivieren meine Kollegen zu neuen Ideen und Höchstleistungen“, schwärmt Ortsstellenleiter-Stellvertreter Manfred Neuling.Besonders stolz ist man auf das generationsübergreifende Miteinander auf der Dienststelle. Eine Sonderrolle spielt dabei ein „Wuzzler“, der daher auch in die Eröffnungsfeier eingebaut wurde: „Beim gemeinsamen Spielen matchen sich 70-Jährige Essen auf Rädern-Mitarbeiter mit Jugendrotkreuzkindern, Sanis mit den Feldköchen. Das schafft einen sozialen Klebstoff, der generations- und fachbereichsübergreifend für ungemein starken Zusammenhalt sorgt“, so Dienstführender Uwe Herbe. Naheliegend war daher auch, die Gäste quer durch alle Parteien und Funktionen miteinander bei einem Blitzturnier gemeinsam mit den Sanis wuzzeln zu lassen – der St. Georgener Rotkreuzappell, auch in stürmischen Sozial- und Wahlzeiten das gemeinsame vor individuelle Einzeladressen zu stellen.


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