Bildungsreise: Besuch der Partnerstadt Empoli
ST. GEORGEN/GUSEN. Eine Delegation der St. Georgener Sozialdemokraten besuchte die Partnerstadt Empoli in der Toskana.

Der Partnerschaft liegt die gemeinsame Geschichte von Menschen aus Empoli und St. Georgen zugrunde. Junge Facharbeiter der dortigen Glasfabrik wurden zu Beginn des Zweiten Weltkrieges deportiert und mussten beim Projekt Bergkristall im Konzentrationslager Gusen unter unmenschlichen Arbeits- und Sozialbedingungen arbeiten - viele von ihnen kamen ums Leben. „Es ist das Zusammenkommen von Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen, ein Austausch den unsere Kinder bereits im Schulalter erfahren und den wir brauchen, um gemeinsam gute gesellschaftlichen Lösungen zu erarbeiten. Wenn wir andere Länder, Kulturen und Menschen kennen, werden wir offen gegenüber den Entwicklungen der Gesellschaft,“ sieht SPÖ-Vorsitzender und Bürgermeister Erich Wahl als Ziel dieser Bildungsreise.
Höhepunkte der Bildungsfahrt
Ein Spaziergang durch Empoli, der Besuch eines typischen Weingutes und Exkursionen in die Städte Sienna, Volterra, Lucca und Livorno vermittelte einen Einblick in die Geschichte, Kultur und Lebensweise. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von einem historischen Fest in der Partnerstadt. „Die moderne Lebensweise von heute verbindet sich hier mit Schätzen aus vielen Epochen,“ sagt Andrea Wahl. Einige junge Teilnehmer erinnerten sich bei dieser Fahrt an ihren Aufenthalt, den sie im Rahmen des Schüleraustausches erlebt hatten. Dabei wurden alte Freundschaften wieder aktiviert. Kommendes Jahr feiert die Städtepartnerschaft Empoli und St.Georgen ihr 20jähriges Bestehen. Eine Fahrt für Anfang März 2017 ist bereits in Vorbereitung.


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