Hilfe bei der Fahrradreparatur
ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Mitglieder des Vereines für kommunale Bildung und Integration (KOMMUNBI) haben das Projekt „Fahrrad Reparatur Werkstatt für Asylwerber“ im Rahmen eines Leaderprojektes im Vorjahr sehr erfolgreich durchgeführt.

Die Grundidee war, Fahrräder mit Hilfe von technisch versierten ehrenamtlichen Helfern zu reparieren. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ begann man aber auch, Reparaturtechnik und wichtige Kenntnisse der Fahrradmechanik an die interessierten Asylwerber weiterzugeben. Ein regelmäßiger Termin für die Treffen war jeden zweiten Freitag - im Rahmen des Genussmarktes im alten Billa - rasch gefunden. Die Gemeinde stellte die Räumlichkeiten dafür zur Verfügung.
Werkstatt für Benachteiligte
Neue Sichtweiten wurden nun in ein Folgeprojekt eingebaut: „Fahrrad – Reparaturwerkstatt für benachteiligte Gruppen am Arbeitsmarkt“ wurde Anfang des Jahres vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus genehmigt und erhielt entsprechende Förderungen. Einkommensschwächere können nun mit ihrem Fahrrad während des Genussmarktes in die Werkstätte kommen und erhalten bei der Reparatur fachliche Unterstützung von freiwilligen Helfern, aber auch von bereits kundigen Asylwerbern.
120-Stunden-Anlernkurse
Wichtiger Teil sind Anlernkurse für Fahrradreparaturtechnik. Eine Gruppe von zehn Personen im Ausmaß von 120 Stunden erhält die Möglichkeit einen Kurs zu besuchen. Menschen mit Handicap, Langzeit-Arbeitslose, Frauen, Asylwerber und anerkannte Flüchtlinge erhalten damit eine Möglichkeit, sich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen.
Mitarbeiter willkommen
Aziz Omersoftic vom Verein KOMMUNBI lädt ein, bei diesem Projekt mitzuwirken: „Wir suchen Menschen mit technischem Verständnis, die uns bei den offenen Fahrradwerkstätten unterstützen können. Und wir suchen Frauen, die anderen Frauen das Fahrradfahren beibringen möchten.“


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