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ST. GEORGEN/A. Nach dem Tod von Nikolaus Harnoncourt im März 2016 wurden in St. Georgen im Attergau die „Internationalen Nikolaus Harnoncourt Tage“ ins Leben gerufen. Die heurigen 3. Internationalen Nikolaus Harnoncourt Tage finden von  3. bis 5. Mai statt.

Nikolaus Harnoncourt hat das Musikverständnis des weltberühmten Hagenquartetts mitgeprägt. Foto: Harald Hoffmann

St. Georgen im Attergau als der Ort, der seinem Ehrenbürger Nikolaus Harnoncourt mehr als 40 Jahre Zuhause und Rückzugsort gewesen ist, der Platz, der ihm jene Atmosphäre als kraftschöpfende Inspirationsquelle geboten hat, die er für seine Arbeit benötigte. Der Ort, auf dessen Friedhof an der Pfarrkirche sich seine letzte Ruhestätte befindet. Auch 2019 ist es der Concentus Musicus Wien, der im traditionellen sakralen Eröffnungskonzert Harnoncourts Musizierstil bei Josef Haydns imposanter „Schöpfungsmesse“ demonstriert. Und wenn das weltberühmte Hagenquartett Musik von Franz Schubert spielt, ist es eine Verbeugung der vier Instrumentalisten vor dem Pädagogen Harnoncourt. Ihm verdankt das Ensemble entscheidende Impulse für seine Interpretationen, die es in einigen Workshops und Einzelunterrichtsstunden vermittelt bekommen hat.Die Freude ist auf beiden Seiten groß, wenn Bogdan Roscic, der designierte Direktor der Wiener Staatsoper und noch derzeitige Leiter der Klassik-Sparte bei Sony Music, über seine langjährige Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt erzählen wird. Ganz Nikolaus Harnoncourts Wunsch entsprechend, besonderes Augenmerk auf die Jugendarbeit zu legen, hat das im Vorjahr ins Leben gerufene Attergauer Jugendsinfonie Orchester seine „Spurensuche“ wieder aufgenommen und wird sein neues Programm präsentieren. Wer die Begeisterung der Jugendlichen im Vorjahr miterleben konnte, weiß, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.


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