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ST. GEORGEN. „Unser Zentrum werden wir mit aller Kraft lebendig halten“, verspricht Bürgermeister Ferdinand Aigner (ÖVP). Viele Projekte unterstützen dieses Ziel.

Bürgermeister Ferdinand Aigner vor dem Plan des Gewerbegebiets Mitterweg, das einige neue Betriebe in der Attergaugemeinde bringen wird. Foto: Ebner

Tips: Ein neues Zentrumsprojekt steht in den Startlöchern?

Bürgermeister Aigner: Ja, wir planen, drei Häuser in der Attergaustraße abzureißen und mithilfe eines Investors ein neues Projekt zu erbauen. Untergebracht werden sollen ein Nahversorger, Büroräume sowie noch ein weiterer Mieter. 

Tips: Umbaupläne gibt es auch für die Aufbahrungshalle?

Bürgermeister Aigner: Der Sanitätsausschuss der Gemeinden St. Georgen, Berg und Straß wird nächstes Jahr die Aufbahrungshalle so erweitern, dass eine Verabschiedung dort möglich ist.

Tips: Wie steht es um das Ärztezentrum?

Bürgermeister Aigner: Wir sind im Bauzeitplan voll dabei. Der zweigruppige Kindergarten mit Bewegungsraum wird am 7. Jänner 2020 gestartet. Die Ärzte – drei St. Georgener Allgemeinmediziner und ein Zahnarzt – ziehen im Laufe des Jänners ebenfalls nach und nach ein. In den dritten Stock kommen sieben Therapeuten – auch diese Räume sind bereits vermietet.

Tips: Derzeit wird das Freizeitzentrum generalsaniert?

Bürgermeister Aigner: Ja, die Bauarbeiten dafür haben im April begonnen. Es entstehen vier neue Hallen-Tennisplätze, eine Kletterwand und eine Boulderwand. Die Eröffnung ist Anfang Oktober vorgesehen, aber schon jetzt kann man die Packages und Saisonkarten kaufen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 870.000 Euro. 

Tips: Auch ein neues Gewerbegebiet entsteht derzeit?

Bürgermeister Aigner: Auf dem Gewerbegebiet Mitterweg – direkt an der Umfahrung – werden acht Betriebe, darunter ein Dachdecker, ein Installateur, ein Importeur für Fliesen und ein Automechaniker, Platz finden. Sieben Parzellen sind bereits verkauft, eine Fläche mit rund 4.000 Quadratmetern noch frei. Ein Betrieb hat bereits Spatenstich gefeiert. Eventuell kommt auch ein Personalbereitsteller mit einer Niederlassung dorthin. Nach St. Georgen ziehen nun insgesamt fünf neue Betriebe. Wir hatten vor zwei Jahren mit der Planung für das Gewerbegebiet angefangen und mit den betroffenen Grundstücksbesitzern Optionsverträge abgeschlossen. Teilweise wurden Gründe getauscht, um das Projekt realisieren zu können. 

Tips: Wie schaut es mit dem Hochwasserschutz aus?

Bürgermeister Aigner: Die vier Gemeinden St. Georgen, Straß, Berg und Vöcklamarkt arbeiten an einem gemeinsamen Hochwasserschutzprojekt. Vier Rückhaltebecken – eines im Auwald in Straß, eines im Klauswald und zwei in der Nähe der Ortschaft Thalham – werden gebaut. Somit wären wir dann vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt.  Insgesamt werden in das Projekt zwölf Millionen Euro investiert,  dafür gibt es eine hohe Bundesförderung. Baubeginn ist im Herbst 2020 vorgesehen. 

Tips: Was wird im Bereich Wohnbau unternommen?

Bürgermeister Aigner: Beim Wohngebiet an der Mondseestraße sind rund 30 Parzellen geplant. Schon jetzt gibt es rund 65 Bewerbungen. Wir haben das Projekt derzeit beim Land zur aufsichtsbehördlichen Genehmigung. Sollte alles klappen, wird die Aufschließung spätestens im Frühjahr 2020 starten.


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