Waldzeller Winterkirtag mit Zechentreffen nach Dreikönigstag
WALDZELL. Beim Winterkirtag in Waldzell (Bezirk Ried), der von der Volkstanzgruppe Waldzell veranstaltet wird, treten im Halbstunden-Takt Volkstanzgruppen und Zechen mit ihren Landlern, Tänzen und Gesängen auf. Dabei sind auch Gruppen aus Maria Schmolln, St. Johann und Treubach.

Der „kalte Kirtag“ in Waldzell ist für die Innviertler Landlertänzer ein besonderer Festtag. Der erste Sonntag nach dem Dreikönigstag ist jährlicher Fixtermin im Gasthaus Schachinger in Waldzell (Bezirk Ried). Aus dem Bezirk Braunau sind heuer die Zeche Michlbach (Maria Schmolln) sowie die Volkstanzgruppen aus Treubach und St. Johann mit dabei.
Man ist sich unsicher, ob es den Winterkirtag seit kurz nach dem Krieg oder schon davor gegeben hat. Sicher ist, dass 1976 das Zechentreffen beim Waldzeller Winterkirtag von der Zechkameradschaft Groß-Höfing wieder ins Leben gerufen und nach langjähriger Organisation an die Volkstanzgruppe Waldzell weitergegeben wurde.
Nur mit Einladung ist die Bühne sprich Tanzparkett frei für Volkstanzgruppen und Zechen, um ihre Landler, Tänze und Gstanzln zu präsentieren. Vom Vormittag bis in den späten Nachmittag wechseln sich die Gruppen im Halbstunden-Takt ab. Nach den offiziellen Darbietungen eilen Gäste und Darsteller keinesfalls nach Hause.
Berühmter „Kuchitanz“
Denn zu späterer Stunde wird“s nochmal spektakulär – den besonderen Abschluss dieses Festes bildet immer der „Kuchitanz“. Dieser geht darauf zurück, dass das Personal aufgrund der vielen Arbeit keine Zeit zum Tanzen hatte. Erst zur späteren Stunde und als Lohn für die harte Arbeit durfte das Personal zum Tanzen geholt werden.


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