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ST. JOHANN. Um ein mögliches Waldbrandszenario im Kobernaußerwald möglichst realistisch zu simulieren, führten insgesamt 14 Feuerwehren mit 160 Einsatzkräften am vergangenen Samstag eine Großübung durch.

14 Feuerwehren mit 160 Einsatzkräften waren im Einsatz. Fotos: FF Frauschereck/Philipp Feldbacher
  1 / 4   14 Feuerwehren mit 160 Einsatzkräften waren im Einsatz. Fotos: FF Frauschereck/Philipp Feldbacher

Insgesamt 14 Feuerwehren und 160 weibliche und männliche Feuerwehrler waren bei der am vergangenen Samstag stattgefundenen F-KAT Übung zum Thema Waldbrand im Kobernaußerwald in Frauschereck in der Gemeinde Saiga Hans im Einsatz. Das Übungsszenario bestand aus zwei Brandherden im Kottal. Zu Beginn wurden die Feuerwehren der Alarmstufe 2 alarmiert. Der F-KAT Zug versammelte sich zeitgleich in Mattighofen und fuhr anschließend im Kolonnenverkehr Richtung Frauschereck. Für die Feuerwehr Frauschereck war dies die erste große Übung mit ihrem neuen Waldbrandstützpunktanhänger. Es galt also dabei zum einen das neue Gerät richtig einzusetzen, zum anderen aber den Einsatz als leitende Feuerwehr zu koordinieren. Eine große Herausforderung in vielen Bereichen des Kobernaußerwaldes ist die Wasserversorgung. Um diese sicherzustellen, wurde ein Pendelverkehr mit Güllefässern und Tankwägen eingerichtet, welche das Löschwasser aus weiter entfernten Löschteichen in den Forst transportierten und dort in Falttanks zwischenlagerten. Von diesen Falttanks aus wurde das Wasser mittels Tragkraftspritzen in die Nähe der Brandherde transportiert, um dort erneut in Falt-tanks eingebracht zu werden. Erst von diesen Zwischenspeichern aus wurde die Brandbekämpfung von vielen kleinen Löschtrupps durchgeführt. Zusätzlich wurde die Brandbekämpfung auf den großflächigen Brandherden mit Löschrucksäcken und Feuerpatschen durchgeführt.

Auch das Rote Kreuz war an der Übung beteiligt. Es hatte einen Kameraden, der sich im Zuge der Löscharbeiten verletzte, zu versorgen. Trotz der widrigen und für Waldbrände sehr unüblichen Wetterbedingungen, es schneite sogar, war die Übung für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Viel neues Wissen konnte dabei generiert werden, das nun als Grundlage für kommende Übungen und Einsätze dienen wird.<


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