Vom Mesnerdienst bis zum Tourismus immer im Einsatz
ST. KONRAD. Ob in der Pfarre oder bei der Ortsmusik: Alois Hummer hat sich in St. Konrad in den verschiedensten Bereichen tatkräftig eingesetzt.

„Ich mach halt, was grad anfällt“, meint Alois Hummer. Seit einigen Jahren sind das vor allem die Mesnerdienste in der Pfarrkirche – vom Läuten bei der Wandlung bis zur Organisation. Und auch die Friedhofspflege hat der rüstige Pensionist übernommen.
Für den pfarrlichen Blumenschmuck ist seine Frau Hedi zuständig, mit der er seit mehr als einem halben Jahrhundert verheiratet ist. Die beiden verbindet auch die Liebe zur Musik: Hedi Hummer sang rund 50 Jahre im Kirchenchor, ihr Mann ist nach 57 aktiven Musikerjahren als Tschinellen-Spieler mittlerweile Ehrenmitglied der Ortsmusikkapelle St. Konrad.
Alois Hummer hat in seinem Heimatort aber nicht nur in musikalischer und pfarrlicher Hinsicht vieles bewegt: Als langjähriger Tourismusobmann-Stellvertreter war er unter anderem für die Sitzbänke an den Wanderwegen zuständig, in der katholischen Pfarre engagierte er sich in der Männerbewegung und war als Obmann des Pfarrgemeinderats und des Finanzausschusses tätig. Seine letzte „große Baustelle“ war der Neubau des Pfarrheims vor fünf Jahren, wo Hummer rund ein Dreivierteljahr fast täglich im Einsatz war.
„Familie im Zentrum“
Heute geht es der ehemalige Lkw-Fahrer etwas ruhiger an. „Die Familie ist natürlich das Wichtigste“, so Alois Hummer, seit eineinhalb Jahren stolzer Urgroßvater. Fixpunkt im Jahr ist daher der Weihnachtstag, an dem die ganze – mittlerweile 18-köpfige – Familie gemeinsam im Wintergarten feiert.


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