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St. Leonhard. Die Hauptplatzgestaltung nimmt langsam Formen an. Bürgermeister Resel (VP) und zwei Kollegen  aus dem Gemeinderat stellten bei einer Pressekonferenz das im Gemeinderat beschlossene Projekt vor.
 

So könnte der Hauptplatz (Blick vom Rathaus aus) nach der Umgestaltung aussehen. Grafik: Ambient Consult

„Wir wollen eine zukunftstaugliche Verkehrslösung am Hauptplatz“, erklärte Ortschef Hans-Jürgen Resel. Unter anderem wurden bei der Planung drei wesentliche Punkte berücksichtigt. Die Gemeinderäte Gudrun Haas (VP) und der parteilose Gerhard Dragovits, als Beauftragte der Koordinationsplattform „Bürgerbeteiligung am Hauptplatz“ meinten: „Zum einen war die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit im Kreuzungsbereich ein Schwerpunkt. Weiters der  Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer durch die Anordnung von Querungsmöglichkeiten sowie klar ersichtliche Abbiegerelationen.“Im Bereich der Bäckerei Holzgruber/Volksbank soll demnach ein Kreisverkehr entstehen.

Allee mit 38 Bäumen

Dort werden drei Fußgängerübergänge errichtet. Zudem gibt es eine bauliche Änderung der Ein- und Ausfahrt zum Center Leonhofen. Im Innenbereich der neu zu schaffenden Allee (mit bis zu 38 Bäumen!) wird eine zentrale Bushaltestelle situiert, die bisherigen vier Haltestellen rund um den Hauptplatz sollen dann der Vergangenheit angehören. Durch den Entfall der vier Bushaltestellen werden die freien Flächen zu Parkplätzen umgewandelt. Der Parkstreifen bei der Hauptfahrbahn entlang der Allee wird auf die andere Straßenseite verlegt (Rappersberger-Seite). In Summe wird es danach in etwa gleich viele Parkflächen wie bisher geben. „Das Ziel war es, die Parkplätze zu erhalten“, erklärt Resel die Überlegungen. Neben den Kurzparkflächen rund um den Hauptplatz gibt es für Dauerparker in der Bahnhofstraße künftig 50 Stellplätze. „Denn auch die Angestellten der Betriebe sollen in der Nähe parken können“, meint der Bürgermeister und betonte zugleich: „Die Parkplätze am Hauptplatz sollen für die Kunden sein.“ Eine Parkraumbewirtschaftung – wie beispielsweise in Melk – lehnte Resel auf Nachfrage kategorisch ab.

Geschätzte Kosten von 700.000 Euro

Die grobe Ausrichtung des Projekts steht, der Gemeinderat segnete das Projekt mehrheitlich ab. Im Frühjahr geht es in die Detailplanung. „Wenn möglich wollen wir mit den Bauarbeiten 2017 beginnen“, so Resel. Das mit 700.000 Euro geschätzte Projekt soll 2019 fertig sein. Wie die Finanzierung der Großbaustelle über die Bühne gehen kann, ist indes noch nicht geklärt. „Wir warten den Rechnungsabschluss 2016 ab. Erst danach wissen wir, wie wir die Finanzierung bewerkstelligen. Bis jetzt haben wir nur die Planungskosten im Budget 2017.“


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