Nahversorgung als großes Thema in St. Leonhard
ST. LEONHARD. Ein wesentliches Thema in der Gemeinde St. Leonhard ist die Nahversorgung. Geplant ist, am aktuellen Standort das Gemeindeamt samt einem Einkaufsmarkt und Wohnungen neu zu errichten.

„Unsere Gemeinde mit weniger als 1.500 Einwohnern dürfte, wenn es nach der Gemeindefinanzierung Neu geht, kein neues Gemeindeamt bekommen“, berichtet Bürgermeister Josef Langthaler (ÖVP).
„Es waren viele Gespräche, Telefonate und Schreiben mit und an die Landespolitik notwendig, sodass wir nun von Landesrat Max Hiegelsberger die schriftliche Zusage für die Errichtung und Finanzierung der nötigen Gemeinderäume bekommen haben.“
Dafür müsse aber leider der FF-Hausbau in St. Leonhard zurückgestellt werden. Der Gemeinderat hat vor kurzem beschlossen, dass die Eigenmittel für das Projekt Nahversorgung Neu in den Jahren 2018 bis 2022 aufgebracht werden.
Noch auf der Suche nach einer Handelskette
„Es werden jetzt alle notwendigen Projektunterlagen beim Land zur Prüfung eingereicht.“ Fraglich ist allerdings noch, ob sich eine der großen Handelsketten für den Standort in der knapp 1.400-Einwohner-Gemeinde St. Leonhard entscheidet.
„Es ist ein steiniger Weg und ich hoffe, dass wir das Projekt so bald als möglich umsetzen können“, sagt Bürgermeister Langthaler. Momentan können die St. Leonharder im Dorfladen, in der Bäckerei Honeder und beim alteingesessenen Kaufmann Göls einkaufen.
1.387 Einwohner
Als Gemeinde fern vom Zentralraum verzeichnet St. Leonhard kein großes Wachstum. „Wir sind in den vergangenen zwei Jahren zwar um 20 Einwohner mehr geworden, die 1.400er-Marke haben wir aber noch nicht überschritten. Aktuell hat unsere Gemeinde 1.387 Einwohner“, sagt Bürgermeister Josef Langthaler.
Bauparzellen zu vergeben
Dabei wären aktuell wieder vier neu erschlossene Bauparzellen am Wiesenweg zu haben. Im Betreubaren Wohnen stehen drei der acht Wohnungen leer und wären ab sofort bezugsbereit.


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