Freiwilligendienst: „Wir können so glücklich sein, dass wir alle Möglichkeiten haben“
ST. MARIEN. Immer mehr junge Menschen entschließen sich nach ihrer Ausbildungszeit, ins Ausland zu gehen. Die 19-jährige Sophie aus St. Marien verbrachte nach der Matura sechs Monate in Jelgava in Lettland und arbeitete freiwillig in einer Musikschule für Hilfsbedürftige.

Nach zwölf Jahren Schule war es Zeit, meine Komfortzone zu verlassen und einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen“, erklärt die 19-Jährige. Jetzt kann sie auf ein halbes Jahr voller Hoch- und Tiefpunkte zurückschauen und jedem einen Auslandsaufenthalt ans Herz legen. „Im Ausland war ich zum ersten Mal wirklich auf mich alleine gestellt. Ich habe dadurch gelernt, mich selbst zu schätzen. Ich bin dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben“, so die ehemalige Schülerin.
Am meisten habe sie sich in der Zeit persönlich verändert. Sie wurde flexibel und lernte, selbstständig zu arbeiten. In ihrer Freizeit profitierte sie besonders von den zahlreichen Möglichkeiten, innerhalb der EU problemlos zu verreisen. „Wir können so glücklich sein, dass wir alle Möglichkeiten haben.“
Anmeldung
Das Europäische Solidaritätskorps, eine Initiative von Erasmus plus und der Europäischen Union, vermittelt junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren kostenlos an Organisationen und Unternehmen im Ausland. Die Volontäre arbeiten an gemeinnützigen Projekten. Es werden auch Jobs und Praktika in ganz Europa vermittelt.
Während des Aufenthalts wird eine Unterkunft zur Verfügung gestellt und die Freiwilligen erhalten Taschengeld, um die Lebenskosten vor Ort abzudecken.


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