Wohnhausbrand in St. Marienkirchen
Am 9. August wurden die Feuerwehren St. Marienkirchen, Eberschwang, Geiersberg, Pramerdorf, Hohenzell und Ried gegen 14.15 Uhr zu einem Wohnhausbrand nach Stocket, Gemeinde St. Marienkirchen, alarmiert. Aus noch unbekannter Ursache brach in der Garage eines Zweifamilienhauses ein Brand aus.

Der Brand wurde unmittelbar nach Brandausbruch von Mitarbeitern einer nahe gelegenen Firma bemerkt. Von den Mitarbeitern wurden daraufhin die Bewohner des Wohnhauses vom Brand informiert. Zu diesem Zeitpunkt trat bereits dichter, schwarzer Rauch aus der Garage aus.
Ein PKW, der unmittelbar vor der Garage abgestellt war, konnte vom 34-jährigen Hausbewohner trotz erheblicher Brandeinwirkung aus dem Gefahrenbereich weggefahren werden. Der PKW, der in der Garage abgestellt war, stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Zwei Motorräder, die ebenfalls in der Garage eingestellt waren, wurden durch den Brand vollkommen zerstört.
Aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse breitete sich der Brand über die aus Holz errichtete Garagenfassade auf das Vordach und den Dachstuhl des direkt angrenzenden Wohnhauses aus. Aus diesem Grund wurde vom Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe 2 ausgelöst. Sechs Feuerwehren mit insgesamt 80 Mann konnten eine weitere Brandausbreitung auf die oberen Wohnräumlichkeiten verhindern. Diese wurden durch Rauch- und Rußniederschläge erheblich beschädigt. Beim Löscheinsatz erlitt ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Eberschwang eine Fußverletzung. Er wurde am Einsatzort vom Gemeindearzt versorgt und anschließend mit der Rettung in das Krankenhaus Ried eingeliefert. Die Bewohner des Wohnhauses blieben unverletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens stand am Abend noch nicht fest.
Um ca. 18.30 Uhr konnten mittels der Wärmebildkamera keine Glutnester mehr festgestellt werden.


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