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ST. MARTIN. Ziegen, Schafe, Minischweine, Schildkröten, Enten, Pfaue, Vögel oder Pferde: Der Bauernhof der Familie Ganser beherbergt viele Tiere, die hier zu vierbeinigen Helfern werden. Denn Daniela und Johannes Ganser haben ein Familienzentrum eröffnet, in dem jeder bei den Tieren und in der Natur Kraft und Lebensfreude tanken kann.  

  1 / 4   Tiere und Naturverbundenheit spielen eine große Rolle im Assumere. Diese sind die vierbeinigen Co-Trainer bei den verschiedenen Angeboten für Einzelpersonen und Gruppen. Foto: Gahleitner

Schon der Name des Familienzentrums beschreibt dieses am besten: „Assumere“ bedeutet Hilfe in Anspruch nehmen, sich aneignen, zu Kraft gelangen. Kraft und Energie kommen aus den Wurzeln unserer Erde. Diese Naturverbundenheit und die tiergestützte Arbeit sind auch das Besondere am Assumere. „Wir haben einen Ort geschaffen, an dem sich Menschen in einer ländlichen Umgebung begegnen können. Dabei haben wir Gruppen- und Einzelangebote von null bis 99 Jahren“, informiert Daniela Ganser, die Leiterin des komplett barrierefreien Familienzentrums in Dunzendorf bei St. Martin.

Sei es nun bei den Outdoor-Spielgruppen, bei den offenen Treffs, bei gemeinsamen Festen, bei den Unterstützungsangeboten für Erwachsene oder wenn Senioren aus den Altenheimen zu Besuch ins Assumere kommen – der Kontakt mit den vielen unterschiedlichsten Tieren ist immer gegeben.

Tiere erleichtern den Zugang zu Menschen

Diese helfen der systemischen Familienpsychotherapeutin und Wirtschaftstherapeutin auch, wenn Menschen mit psychischen Problemen zu ihr kommen. „Sie sind meine Co-Trainer“, sagt Ganser. Assumere leistet vor allem Präventionsarbeit, um die psychische Gesundheit zu fördern und zu erhalten und um Probleme abzufangen, bevor es zur Krise kommt. Bei Bedarf gibt es auch die Möglichkeit zu weiterführenden Gesprächen.

Das Kernteam besteht aus Daniela und Johannes Ganser, weitere Trainer werden bei Bedarf dazugeholt. Im Durchschnitt sind etwa fünf Leute bei Assumere tätig. Wichtig ist der zweifachen Mutter der ganzheitliche Zugang. „Prävention, Nachsorge, Betreuung – wir bieten alles in einem.“ Die Idee dazu hat sie von ihrer Zeit als Entwicklungshelferin in Costa Rica mitgenommen, wo sie lange mit Straßenkindern gearbeitet hat. Bei Assumere gibt es auch kein Zielgruppendenken, „jeder kann kommen und findet hier ein offenes Ohr für persönliche Anliegen oder Hilfe bei individuellen Sorgen“, spricht Daniela Ganser den niederschwelligen Zugang an.

Kontakt

Das Familienzentrum Assumere ist unter Tel. 07232/38162-0 oder office@assumere.at erreichbar.

www.assumere.at

Das Familienzentrum Assumere ist Teil der Aktion „99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen“. Diese will das typisch Mühlviertlerische in allen Lebensbereichen entdecken. Mehr unter www.99sachen-muehlviertel.at.


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