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ST. OSWALD. Einen Gesamtschaden von 274.900 Euro verursachte eine Diebesbande bei Autohändlern in vier Bundesländer. Auch bei einem Kfz-Händler in St. Oswald waren die Langfinger aktiv. Jetzt konnte die Polizei einen Polen (44) ausforschen, der als Teil dieser Diebesbande aktiv war.

20 Einbrüche bei Autohändlern in Ober- und Niederösterreich, Wien und der Steiermark soll die Bande seit Anfang Juli 2015 auf dem Kerbholz haben. Spezialisiert haben sich die Langfinger laut Angaben der Polizei vor allem auf die Marke Suzuki. Motorhauben, Türen, Kotflügel und andere Kfz-Teile haben die Bandenmitglieder professionell ausgebaut und vermutlich zu Geld gemacht. In Kremsmünster und St. Oswald stahlen die Täter zudem einen Pkw im Wert von 17.990 beziehungsweise 15.000 Euro. Darüber hinaus sollen sie in fünf Fällen Kfz-Kennzeichen gestohlen haben.

Der 44-jährige gefasste Mann steht im Verdacht, am 17. Mai gemeinsam mit seinem Bruder Diesel von einem auf einer Baustelle abgestellten Bagger in Rainbach (Bez. Freistadt) abgezapft zu haben. Dabei wurden sie von der Polizei auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Im Zuge der Amtshandlung wurden die weiteren Diebes-Aktivitäten bekannt. Der Mann zeigte sich geständig und wurde in die Jusitzanstalt Garsten eingeliefert.


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