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St. Oswald investiert in moderne Wasser-Fernwirkanlage

Bettina Kirchberger, 07.02.2017 14:44

St. Oswald. In der Gemeinde wird demnächst in eine moderne Fernwirkanlage für die Wasserversorgungsanlage investiert. Kosten dafür kommen aus Fördertopf und Gemeinde.

VP-Ortschefin Rosemarie Kloimüller und Wasserwart Andreas Gebetsberger studieren die Pläne für die Fernwirkanlage. *Foto: Leo Baumberger Ortschefin Rosemarie Kloimüller und Wasserwart Andreas Gebetsberger studieren die Pläne für die Fernwirkanlage. *Foto: Leo Baumberger

Die rund 100 Jahre alte Wasserleitung in St. Oswald liefert an etwa 200 Haushaltsanschlüsse. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde dabei stets erweitert und modernisiert (Neubau Hochbehälter, Ringleitung, Tiefbohrungen, Fassung neuer Quellen, Erneuerung alter Leitungen). Eine große Sanierungsarbeit an den Leitungen erfolgte 2014. Im Zuge dessen hat sich die Gemeinde bereits für eine moderne Fernwirkanlage entschlossen, die nun realisiert wird.

Grund: Wasserknappheit

„Wir hatten 2015 das große Problem mit der Wasserknappheit. Aufgrund der großen Dürre mussten wir sogar Wasser zukaufen. Erst später haben wir entdeckt, dass wir zeitgleich einen versteckten Wasserrohrbruch und eine nicht funktionierende Pumpe hatten. Hätten wird das gleich gesehen und behoben, wäre der Wassermangel vielleicht gar nicht erst entstanden. Eine neue Quelle zu erschließen ist daher nicht nötig. Zudem wäre dies eine viel kostenintensivere Variante“, so VP-Bürgermeisterin Rosemarie Kloimüller über die Beweggründe für die Anlage. 

Automatische Kontrolle

Die Fernwirkanlage kontrolliert automatisch mittels Wasserzähler beim Zu- und Ablauf in den Hochbehältern und mittels Sensoren im Leitungsnetz, ob es Auffälligkeiten in der verbrauchten Wassermenge gibt. Die entsprechenden Messergebnisse sind sodann mittels EDV-Programm jederzeit abrufbar. Realisiert werde das Projekt laut Ortschefin Kloimüller rasch: „Viel Vorarbeit wurde bereits in den vergangenen Jahren geleistet. Nun geht alles relativ rasch. Wir werden die Fernwirkanlage schon im Sommer diesen Jahres in Betrieb nehmen. Nur dann erhalten wir entsprechende Förderungen“. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 75.000 Euro. Diese kommen aus dem Fördertopf und der Gemeinde und sollen schon in zehn Jahren durch Abgaben finanziert sein.


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