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ST. PANKRAZ. Nur wenige Tage nach seinem 33. Geburtstag feierte Hannes Trinkl aus St. Pankraz den größten Erfolg seiner gesamten Karriere. Vor 15 Jahren, am 7. Februar 2001 gewann er die Abfahrt bei der Weltmeisterschaft in St. Anton am Arlberg. 1:38,74 Minuten dauerte die Goldfahrt, bei der Trinkl die Favoriten Hermann Maier (2.) und Stephan Eberharter (7.) hinter sich ließ und Abfahrtsweltmeister wurde.

Hannes Trinkl wurde vor 15 Jahren Weltmeister in der Abfahrt. Foto: GEPA-Pictures
Hannes Trinkl wurde vor 15 Jahren Weltmeister in der Abfahrt. Foto: GEPA-Pictures

„Im Training ist alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Und als ich dann an den Start kam, hatte mir mein Service-Mann auch noch zwei Paar Ski hingelegt, weil er nicht wusste, welches besser sei. Da hab ich mir gedacht, dass wird heute sicher lustig“, erinnerte sich Hannes Trinkl in einem Interview mit den OÖ Nachrichten im Februar 2013 an die Minuten vor dem Start.

Hannes Trinkl, geboren am  1. Februar 1968, wuchs in St. Pankraz auf und kam im Alter von sieben Jahren zum Skiclub Hinterstoder. 1991 feierte er nach einigen Knieverletzungen sein Weltcup-Debüt. Es folgten 172 Weltcup-Rennen, in denen er 25 Mal in Abfahrt und Super-G auf dem Podium landete. Sechs Rennen konnte der dreifache Vater gewinnen. Er fuhr bei zwei Olympischen Spielen und vier Weltmeisterschaften mit. Der Abfahrts- und Super-G-Spezialist wurde Abfahrtsweltmeister 2001 und Dritter in der Olympiaabfahrt 1998. Im Juli 2004 gab er seinen Rücktritt bekannt.

Hannes Trinkl lebt mit seiner Familie in St. Pankraz. Seit 2014 ist er Weltcup-Renndirektor der FIS. Seit 2005 ist Trinkl einer der Vizepräsidenten des Österreichischen Skiverbandes. Nach ihm wurde die 2006 eröffnete „Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke“ in Hinterstoder benannt. Seit der Weltcup-Saison 2014/15 ist er FIS-Renndirektor der Speed-Bewerbe. Er ist unter anderem für die Vorbereitung und Kurssetzung von Abfahrtsrennen zuständig.


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