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ST. PANTALEON. Als einen von drei Spitzentitel im Herbstprogramm veröffentlichte der Wallstein-Verlag den neuen Roman von Ludwig Laher. Der in St. Pantaleon lebende Autor erzählt darin von einem oberbayerischen Tausendsassa.

Auto Ludwig Laher Foto: Michael Müller
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Seit 35 Jahren ist Oskar Brunngraber Justizverwaltungsinspektor und Herr über die Asservatenkammer. Endlich kann er jemandem erzählen von den vielen Beweisstücken die in seinem Refugium lagern, den vielen Waffen, Drogen und Mordwerkzeugen. Brunngraber lässt die unzähligen Überführungsstücke lebendig werden. Er sprudelt fast über vor Assoziationen und Sprachlust, beschäftigt sich mit den Details und deutet ganz nebenbei die Welt. Abgründig ist sein Humor, manchmal absurd und dennoch ernsthaft. Es scheint, als wäre er geschaffen für diesen Beruf. Und doch ist er eher zufälllig hineingerutscht. Anhand vieler privater Überführungsstücke in der Geschichte lernt der Leser auch die zweite künstlerisch begabte, kulturbegeisterte Seite von Brunngraber kennen. Als Kleinkünstler und Rampen-Sau geht er mitten unter die Leute, gestaltet literarisch-kabarettistische Programme und ist auf den Kleinkunstbühnen als „Mimikmonster“ bekannt.

Erhältlich ist der neue Roman „Überführungsstücke“ von Ludwig Laher seit 1. August als E-Book und gebundenes Buch (190 Seiten, 20,50 Euro) beim Wallstein-Verlag. Am 3. Oktober wird Laher im Stadtsaal Mattighofen erstmals im Bezirk Braunau aus seinem neuen Roman lesen.


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