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ST. PETER. Um Schulpartnerschaften in Europa ist das digitale Netzwerk eTwinning bemüht. Dieses vergibt jedes Jahr auch einen Preis für besonders gelungene grenzüberschreitende Projekte. Und hier hatte die Volkschule St. Peter heuer allen Grund zum Jubeln: Mit einer Online-Schülerzeitung holte sie den Sieg ins Mühlviertel.  

Zur Preisverleihung fuhren sechs Kinder der damaligen vierten Klasse in Begleitung ihrer Eltern und den Lehrern Andrea Kitzberger, Kurt Winkler sowie Direktorin Margit Caviezel nach Wien.

Fast das ganze vergangene Schuljahr widmeten sich die Schüler ihrer Online-Schülerzeitung, der sie den Titel „Schwarze Petra“ gegeben hat. In Anlehnung an die beteiligten Schulen: Volksschule Schwarzach in Vorarlberg, Volksschule St. Peter und die Grundschule Raeren in Belgien. Mit diesem länderübergreifenden Projekt haben sie jetzt nicht nur das nationale Qualitätsssiegel von eTwinning erhalten, sondern auch den österreichweit ersten Preis. „Das ist eine große Ehre für unsere Schule“, freut sich Direktorin Margit Caviezel, die gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrer zur Preisverleihung nach Wien gefahren war.

Im Zuge des Projektes haben sich die Kinder aber nicht nur mit Zeitungen und deren Aufbau und Produktion auseinandergesetzt, sondern auch einiges über ihre Partnerschulen erfahren, sie haben gemeinsam Kurzfilme gedreht und Wörterbücher erstellt. Der Austausch erfolgte via Chat oder Skype-Konferenzen.

eTwinning ist die Internet-Plattform von Erasmus+ zur Durchführung von Online-Projekten mit internationaler Beteiligung. Derzeit beteiligen sich 42 Staaten an eTwinning, somit ist es die größte Gemeinschaft von Schulen und Kindergärten in Europa.


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