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ST. PETER. Was vor gut zehn Jahren mit einem Discman und Lautsprecherboxen aus dem Kinderzimmer begann, hat sich für den Petringer Mario Ameseder, oder besser bekannt als DJ Mario Amess, zu einer beruflichen Leidenschaft entwickelt, die er nicht mehr missen möchte.

  1 / 2   DJ Amess hat Freude an dem was er tut, und das sieht und spürt man bei seinen Auftritten auch. Foto: me.phototime

„Mit 17 habe ich begonnen, auf privaten Feiern, in kleinen Discos oder beim Musikkonzert im Ort aufzulegen“, blickt der 29-Jährige zurück. Mit 20 durfte Mario Ameseder dann schon in einem größeren Club in Freistadt auflegen. „Und dann kamen auch schon die ersten Buchungen, mit der Zeit wurden es dann immer mehr.“

Quer durch die Bank

Er liebt es, die Menschen mit seiner Musik in Stimmung zu bringen, sie zum Feiern zu bewegen. „Ich habe mich nie auf eine Musikrichtung festgelegt, bei mir gibt“s von Oldies bis zu den neuesten Songs alles zu hören. Damit von jung bis alt für alle was dabei ist“, erzählt der DJ. Von Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten bis Tirol ist Ameseder unterwegs, und heizt den Partyleuten ein. Im Winter ist das Auflegen sogar sein Haupteinkommen. Denn da ist er von Dezember bis April in den Schladminger Apres-Skihütten und Clubs zu hören.

Als DJ beim Nightrace

Auch beim weltweit bekannten Nightrace ist er als DJ mit von der Partie. Da kommt es dann auch schon mal vor, dass er mehrere Tage hintereinander nicht heimkommt. „Meine Freundin hält mir den Rücken frei und unterstützt mich, das schätze ich schon sehr, besonders, weil wir auch eine kleine Tochter haben“, erzählt Ameseder.

Saison vorzeitig beendet

Aber egal wo er auflegt und wieviele Menschen dabei sind, „für mich ist jeder Auftritt etwas Besonderes. Zu beobachten, wie sich die Stimmung der Leute bei den Auftritten steigert, ist schon eine coole Sache.“ Für die Zukunft hofft Mario Ameseder, dass er weiterhin viele Buchungen bekommt. Auch wenn die heurige Saison durch das Coronavirus vorzeitig beendet wurde. „Wir sind gerade in unser Haus eingezogen. Da sitz“ ich abends oft unruhig auf der Couch, schaue auf die Uhr und denke mir, dass es eigentlich Zeit zum Auflegen wäre“, lacht er. Abschließend wünscht Ameseder sich, dass mehr DJ“s nachkommen, die ebenso verschiedenste Musikrichtungen auflegen.


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