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„Die Lengenbacher“: „Theaterspielen muss von Herzen kommen und Freude machen“
NEULENGBACH. Im März heißt es für die Mitglieder des Theatervereins „Die Lengenbacher“ wieder „Rauf auf die Bühne!“. Gespielt wird Regina Röschs Komödie „Wenn einer eine Reise tut ...“. Aus diesem Anlass bat Tips Obfrau Elfriede Riesinger zum Gespräch.

„Theaterspielen muss von Herzen kommen und Freude machen. Das Wichtigste ist für uns dabei, dass wir selbst bei den Proben am meisten lachen und Spaß haben“, erklärt Riesinger. Seit 21 Jahren finden sich in Neulengbach Menschen, die sich fürs Theaterspielen begeistern können. Als eigenen Verein gibt es „Die Lengenbacher“ seit 2005. „Heute haben wir etwa 50 Mitglieder zwischen sechs und 50 Jahren“, so die Obfrau. Mitglieder willkommen Bei der derzeitigen Anzahl an Mitgliedern muss es aber nicht zwingend bleiben. „Gesellige Menschen, die Freude am Theaterspielen und an gemeinsamen Aktivitäten haben, sind bei uns immer herzlich willkommen“, betont Riesinger. Für die Weihnachtszeit hat sich die Theatergruppe auf besinnliche Advent- und Weihnachtsstücke spezialisiert. Im Frühjahr werden Komödien, Schwänke sowie lustige Krimis aufgeführt. „Lachanfälle garantiert“ „Die Stücke selbst wählen wir so aus, dass sie unkomplizierte Unterhaltung und garantiert Lachanfälle für unser Publikum bieten“, so Riesinger. Es soll jedoch auch der soziale Aspekt nicht zu kurz kommen: Mit einem Teil des Reingewinnes der Aufführungen unterstützen „Die Lengenbacher“ immer auch sozial bedürftige Menschen in der Gemeinde Neulengbach. Hoppalas & legendäre „letzte Aufführungen“ Dass sich in den vergangenen 21 Jahren so manches Hoppala auf und hinter der Bühne zugetragen habe, sei selbstverständlich. „Legendär sind aber unsere „letzten Aufführungen“, bei denen die Kollegen und Kolleginnen einander jeden nur denkmöglichen Schabernack antun“, schmunzelt Riesinger. Absolute Bedingung sei gedoch, dass der Spielfluss nicht beeinträchtigt werde. So hätte sich beispielsweise letztes Jahr ausgerechnet bei einer Theaterkollegin mit Mäusephobie eine lebende Maus in die Kaffeetasse verirrt. „Die Darstellerin konnte daraufhin nur mit Mühe und unter Beteuerungen, dass die Maus wieder sicher verwahrt sei, unter dem Bühnenaufbau hervor wieder auf die Bühne bewegt werden“, erinnert sich die Obfrau. Rohe Eier, Juckpulver & Co Rohe Eier in Schlapfen, Juckpulver in den Perücken oder Quargel statt Lidschatten – das sei Standard-Repertoire bei der letzten Aufführung, sodass laut Riesinger mittlerweile Gewand oder Schminke von jedem Spieler mit auf die Toilette genommen werden, damit nur ja nichts manipuliert werden kann. „Aber es geht immer noch was“, erklärt die Obfrau mit einem Augenzwinkern. Aktuelle Produktion Die Besucher des Stücks „Wenn einer eine Reise tut ...“ erwartet die turbulente Geschichte von Emil und Oswald, die seit 20 Jahren gemeinsam auf Kur fahren und sich mit einem unlösbaren Problem konfrontiert sehen: Erstmals wollen ihre Ehefrauen mitfahren und es soll ein richtiger Abenteuerurlaub in der Karibik werden! Sehr zum Leidwesen der beiden Göttergatten, denn das bedeutet das Aus für die jährliche Erholung – Kurschatten inklusive! Heuer heißt es brav sein und drei Wochen Zimmer teilen mit der Angetrauten. Ein Ausweg ist nicht in Sicht, und so fügen sich die beiden in ihr Schicksal. Doch es kommt alles ganz anders ... Termine:Sa., 14. März, 19.30 Uhr Sa., 21. März, 19.30 Uhr So., 22. März, 14.30 Uhr Sa., 28. März, 19.30 Uhr So., 29. März, 14.30 & 19.30 Uhr Gasthaus Schmölz, St. Christophen VVK: Tel. 0676/3657457 (18 bis 20 Uhr) Infos: www.dielengenbacher.at


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