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Leserartikel Werner Pelz, 02.03.2015 23:00

TRAISMAUER. Ein „Ja“ der Traismaurer Bevölkerung zu Windkraftanlagen akzeptieren sie nicht. Eine Volksbefragung sei mit propagandistischen Mitteln geführt worden. Nun kämpfen Unentwegte für Ortsbild und gegen Gefahr durch „Monster-Windräder“.

Die Windkraftgegner stemmen sich gegen das Projekt und gegen das Ergebnis der Volksbefragung. Foto: Pelz
45 Prozent der Traismaurer beteiligten sich an der Volksbefragung im Spätherbst 2014 über geplante Standorte für stromerzeugende Windräder. 65,7 Prozent sprachen sich dafür aus, das waren 1601 Bürger. „Das Ergebnis spricht nicht für die Stimmung in der Bevölkerung“, glaubt eine Gruppe von Windkraftgegnern erkennen zu wollen. “Viele Bürger wurden vom deutlichen Ausgang des Votums überrascht und erst aufgerüttelt“, so die Argumentation. Die Information vor der Abstimmung sei nur „sehr einseitig“. Und Windkraft sei weder so unbedenklich, sauber und wirtschaftliche, wie sie öffentlich verkauft werde. Windkraft schade durch Infraschall, Lärm und Schattenwurf, der die Umwelt permanent ausgesetzt sei, führe zumindest zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust uvm. Man fordere daher „umweltverträglichen Einsatz von Windkraft-Großanlagen, der zu keinen Spät- und Folgeschäden“ führe, so die Sprecher der Initiative im Gasthof zum Schwan in Traismauer. Außerdem sei ein Mindestabstand von 3000 Metern zum nächsten Wohnobjekt einzuhalten. Am 5. März um 19 Uhr will die Gruppe im Landgasthof Huber in Wagram an der Traisen unter dem Titel „Leben unter den Windrädern“ informieren und hat auch namhafte Referenten eingeladen. Artikel wird bei Bedarf aktualisiert.

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