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RABENSTEIN/KIRCHBERG/SANKT PÖLTEN. Drei Gipfel, zwei davon über 6.000 Meter, standen auf dem Reiseplan einer Expeditionsgruppe der niederösterreichischen Bergretter, die vier Wochen in den nördlichen Anden Perus unterwegs war. Unter den neun Bergsteigern befanden sich auch der St. Pöltner Martin Drachsler, Gerhard Grassmann aus Kirchberg an der Pielach sowie Patrick Daxböck aus Rabenstein.

Die beiden Pielachtaler Gerhard Grassmann (li.) und Patrick Daxböck (re.) beim „Hissen“ ihrer heimatlichen Banner und Wimpel. Foto: zVg

„Die Tour war organisiert für Bergretter mit einem gewissen Ausbildungsgrad“, erklärt Patrick Daxböck. Die Reise startete gemeinsam mit einer Trekkinggruppe im Hauptort der Corillera Blanca in der Stadt Huaraz. „Drei Tage waren wir gemeinsam unterwegs, dann trennten sich unsere Wege“, so der Rabensteiner Kletterer.

Drei Gipfel Drei Gipfel standen auf dem Programm: Alpamayo (5.947 m), Quitaraju (6.040 m) sowie der Tocllaraju (6.032 m). Bis in das Basislager waren die Bergretter laut Daxböck mit Leichtgepäck unterwegs, den Rest transportierten um die 20 Esel. „Vom Basislager aus trugen wir dann aber alles selbst: Seile, Zelt, Matte, Schlafsack – insgesamt rund 23 Kilo pro Rucksack. Drei Hochträger brachten die Verpflegung mit und das Küchenzelt, außerdem waren zwei lokale Bergführer dabei“, beschreibt Grassmann die Versorgungslage.

„Ziel erreicht“ „Es ist die Mischung aus dem Erreichen eines solchen Zieles, eine gewisse Ruhe und die faszinierende Landschaft und Aussicht“, beschreibt Drachsler seine positiven Eindrücke der Expedition. Die Höhe habe nur anfangs Probleme gemacht. „Da hatte ich leichtes Kopfweh, das hat sich aber gegeben.“ Oben sei jeder Schritt anstrengend: „Ein Schritt, zwei Mal atmen“, unterstreicht Expeditionskollege Daxböck.

Erste Expedition dieser Art Für Grassmann, Drachsler und Daxböck war es die erste Expedition dieser Art und so wird es auch einige Zeit bleiben. Während Drachsler Ambitionen für weitere Expeditionen hegt, meint Daxböck: „In den nächsten Jahren möchte ich mich den Westalpen widmen, da gibt es viel zu entdecken.“


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