Deutschunterricht im Pfarrheim: Ehrenamtliche unterstützen Asylwerber
RABENSTEIN AN DER PIELACH. Acht syrische Asylwerber im Altern von 20 bis 30 Jahren werden derzeit einmal pro Woche im Pfarrheim in deutscher Sprache unterrichtet.

„Ein Mitarbeiter der Diakonie hat angerufen, ob wir jemand wüssten, der Deutsch unterrichten könnte“, berichtet Pater Leonhard Obex, der sich mit dieser Idee gleich anfreundete: „Ich habe dann Menschen in unserer Pfarre angesprochen, ob diese daran interessiert wären, mitzuhelfen.“
Sechs Freiwillige
Rasch waren sechs Freiwillige gefunden. „Ein erster Unterricht fand im Wohnbereich der Asylwerber statt, was sich aber dann nicht als auf Dauer geeigneter Schulungsraum erwiesen hat. So wurde der Unterricht in unser Pfarrheim verlegt“, erklärt Obex. Der Unterricht werde auch durch eine Mitarbeiterin der Diakonie begleitet, die das Lehrmaterial zur Verfügung stellt. „Einige Male, jeweils am Mittwochnachmittag, hat der kostenlose Unterricht bereits stattgefunden und das Interesse war von Anfang an sehr groß“, berichtet der Pater, der selbst als Deutschlehrer agiert.
Sehr gute Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Kursteilnehmern und den Lehrenden verlaufe sehr gut. Einige Asylwerber sprechen laut Pater Obex auch etwas Englisch. Unter den „Schülern“ finen sich ein Jurist, ein Apotheker, ein Koch und Handwerker. Obex: „Der Unterricht kommt bestens an. Es entsteht eine Vertrauensbasis.“ Was ihn dabei besonders freut: „So wird das Pfarrzentrum seiner eigentlichen Aufgabe gerecht. Es ist ein Ort, der für alle offen ist.“








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