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KIRCHBERG AN DER PIELACH. Dass im Caritas-Wohnhaus der Mensch im Mittelpunkt steht, davon konnten sich Interessierte im Rahmen eines von Caritas und Raiffeisenbank St. Pölten organisierten Besuches überzeugen.
 

Bei der Begegnung im Caritas Wohnhaus für Menschen mit Behinderung dabei waren (vorne v.li.) die Bewohner Mathias, Jacqueline und Patrizia sowie (v.li) Elfriede König, Georg Wurstbauer-Heiss, Bürgermeister Anton Gonaus, Leiterin Christina Pußwald, Caritas-Bereichsleiter Martin Kargl, Betreuerin Gertrude Bauer, Raiba-Bankstellenleiterin Gerda Maria Scheuer und Obmann-Stellvertreterin Vbgm. Brigitte Thallauer. Foto: zVg

Seit 2013 wird Menschen mit Behinderung in der Kirchberger Caritas-Einrichtung ein größtmöglich „normaler“ Tagesablauf ermöglicht. „Das Caritas-Wohnhaus Kirchberg bietet insgesamt 15 Bewohnern mit intellektueller und mehrfacher Behinderung einen barrierefreien Wohnplatz. Derzeit werden von unseren zehn Betreuerinnen 13 Klienten betreut. Tagsüber besuchen unsere Bewohner die Caritas-Werkstatt Ober-Grafendorf bzw. Lilienfeld und die Tagesheimstätte St. Pölten“, erklärte Christina Pußwald, die Leiterin des Wohnhauses. Zusätzlich gebe es zwei Zimmer mit Bad und Kochnische, die als Kurzzeitunterbringungsplätze zur Verfügung stehen.

40 Caritas-Wohnhäuser in Niederösterreich

In ganz Niederösterreich betreibt die Caritas laut Martin Kargl, dem Bereichsleiter für Menschen mit Behinderung, 40 solcher Einrichtungen. „Die Bewohner sollen möglichst selbständig sein können – der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir haben in diesen Bereichen 650 Mitarbeiter beschäftigt“, betonte Kargl, der sich auch bei Bürgermeister Anton Gonaus für die Unterstützung seitens der Gemeinde Kirchberg bedankte. So sei etwa in Richtung Ortszentrum ein Gehsteig und für Spaziergänge zum Pfarrwald ein asphaltierter Gehweg hergestellt worden. Zum Abschluss des Besuches gab es eine gemeinsame Jause.


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