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TÜRNITZ/PRINZERSDORF. Draußen war es bitterkalt, doch drinnen brannten die Teilnehmer für ihre Visionen: 21 Projektteams aus der Region Mostviertel-Mitte präsentierten im Rahmen des Sozialfestivals „Tu was, dann tut sich was.“ in Türnitz ihre Ideen für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Dass am Ende des Tages 19 Projekte von der prominent besetzten Tu was-Jury ausgewählt und prämiert wurden, zeigt, wieviel Professionalität und Engagement, wieviel „Mensch“ hinter jedem Projekt steckt.
 

  1 / 3   ProjektträgerInnen aus Prinzersdorf, VertreterInnen der Jury (Martin Essl 5.v.r., Wanda Moser-Heindl 3.v.r.) und der LEADER-Region Mostviertel-Mitte (Obmann Bgm. Anton Gonaus 1.v.r., Johanna Eder 2.v.r. und Petra Scholze-Simmel 9.v.r.) Foto: LEADER-Region Mostviertel-Mitte

Was bewegt die Menschen in der Region Mostviertel-Mitte? Welche Idee, welches Anliegen steckt hinter Projekten mit Namen wie „Blickwechsel“, „Lebenserfahrung“ oder „tu-was-besonderes.at“? Einen ganzen Tag hörte, verfolgte und diskutierte eine fachlich bunt zusammengesetzte neunköpfige Jury die Ideen der Bewohner.

Von A wie Annaberg bis Z wie Zeichnen

Leicht gemacht wurde es den Jury-Mitgliedern nicht. Die Einreichkriterien waren zwar für alle gleich – die Schwerpunkte der Projekte sowie die Art der Präsentationen hingegen äußerst vielfältig: So zeigten z. B. Annaberger Kinder ihre Voltigier-Künste; Asylwerber sprachen in Video-Botschaften über ihre Freude am gemeinsamen Fußballspiel und Schüler der HLW Türnitz beeindruckten mit kulinarischen Kostproben der besonderen Art.

Solidarität an erster Stelle

Ebenso besonders wie die Darbietungen war die Bandbreite der Projektideen. Auch diesmal befasste sich das Gros der eingereichten Projekte mit Fragen zu Solidarität, Gemeinschaft und gutes Zusammenleben: Großes Anliegen der Menschen in der Region ist es, die Teilhabemöglichkeiten aller am gesellschaftlichen Leben, unabhängig von Alter oder Herkunft, zu verbessern. Aber auch weitere Themen wie Regionalität, Natur und Bildung fanden in den Projekten Ausdruck.

 

Start der Umsetzung

Nach vielen Fragen und ausgedehnter, anschließender Diskussion der Jury wurden bei der Prämierungsfeier am Abend 19 Projekte ausgezeichnet und mit der symbolischen Übergabe der Tu was-Arbeitshandschuhe an den Start geholt: Ab sofort kann mit der Umsetzung der Vorhaben begonnen werden. Gemütlich klang der Abend – musikalisch untermalt mit regionaler Volksmusik vom Tannberger Viergesang – aus.

Das sind die 19 neu prämierten Projekte:

Tu was.-Kernregion Traisen-Gölsental:

Begegnungszentrum Annaberg - Annaberg

Blickwechsel – St. Aegyd

Eltern-Kind Seminare - Annaberg

English for KiTa-Kids – Annaberg

Essen und Trinken bringt d`Leit z`samm – Türnitz

Gemeinschafts Center Madre Tierra Amor – Mitterbach

2020 Gesund in der Gemeinde – Traisen-Gölsental

Kindervoltigieren am Berg der 100 Haflinger – Annaberg

Lebenserfahrung – Ramsau

tu-was-besonderes.at – St. Aegyd

Über Fußball zu Integration - Annaberg

Unsere Pflanzen können was! – Annaberg

Wanderung entlang der Gemeindegrenzen - Annaberg

Wir tun was für uns – Annaberg

Restliche LEADER-Region Mostviertel-Mitte:

Kreatives Zeichnen und Werken – Prinzersdorf

Kulturfestival der Begegnung „im Fluss“ - Prinzersdorf

Musik belebt die Sinne – Gemeinsam statt Einsam – Prinzersdorf

PS 4 All – Prinzersdorfer Schmökerschrank - Prinzersdorf                        

ZusammenLeben in Kilb - Kilb

Gemeinsam mit den 13 Projekten, die bei der 1. Jurytagung im Oktober 2015 prämiert wurden und sich bereits in der Umsetzungsphase befinden, werden nun 32 Tu was. Projekte  und das Regionsprojekt „Ich kann was“ von den Sinnstiftern finanziell und ideell unterstützt. Das LEADER Büro Mostviertel-Mitte begleitet die Projektteams weiterhin während der Umsetzungsphase bis Ende 2016, bei der Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Abrechnung.

Weitere Informationen:

www.tu-was.at

www.mostviertel-mitte.at


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