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ALTLENGBACH. Am Freitag abend wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde zum ersten Mal eine „Altlengbacherin und ein Altlengbacher des Jahres“ ausgezeichnet. Man wolle mit dieser Ehrung „zivilgesellschaftliches Engagement“ wertschätzen, erklärt Bürgermeister Michael Göschelbauer. Vorschläge für Ehrungen kamen aus der Bevölkerung. Es sollten Menschen mit besonderen Leistungen und Engagement genannt werden, wobei die Auszeichnung jeweils an eine Frau und einen Mann geht.

Handgemachte Preise von Christl Rauch. Foto: Privat
  1 / 2   Handgemachte Preise von Christl Rauch. Foto: Privat

Bei der Premiere dieses innovativen Projekts fiel die Wahl auf Judith Aschenbrenner und Marcel Mujanovic.

Judith Aschenbrenner setzt sich mit viel Einsatz für die Betreuung von Flüchtlingen in Altlengbach und der ganzen Region ein. Sie sei ein Vorbild an Menschlichkeit und gelebter Nächstenliebe, heißt es seitens der Gemeindevorderen. Aschenbrenner zeige, dass zivilgesellschaftliches Engagement auch außerhalb klassischer Vereinsstrukturen hervorragend funktioniere. Fahrtendienste, Behördengänge, Transporte, Spendensammlung, und viele weitere Bausteine sorgen dafür, dass das Team an Freiwilligen rund um Aschenbrenner den größten Teil der Betreuung der Kriegsflüchtlinge übernimmt.

Marcel Mujanovic sei trotz seiner Jugend für den Sportverein bereits unersetzbar geworden. Als Spieler, als Trainer, als guter Geist, der immer und überall anpackt und mithilft. Er ist außerdem Schulsprecher seiner Schule in St. Pölten, hat eine Auslandszeit in Trinidad absolviert und ist ein Musterbeispiel an Engagement und Zuverlässigkeit in unserer Gemeinde. „Die Auszeichnung ist damit auch ein Signal und ein Zeichen der Wertschätzung an die Jugend unserer Gemeinde“, so Göschelbauer.

Die Auszeichnungen wurden von Bürgermeister Michael Göschelbauer und Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner überreicht. Die Preise wurden von Christl Rauch gestaltet. „Die Marktgemeinde Altlengbach gratuliert beiden Altlengbacher/innen des Jahres sehr, sehr herzlich. Danke für euren Einsatz!“, erklärt Bürgermeister Göschelbauer. 


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